http://kompakt-nachrichten.de/2012/0...#comment-19320Kein Geld für Praxisgebühr: Patienten wird Notfall-Behandlung verweigert!
++ Amerikanische Zustände in Evangelischem Krankenhaus ++
Hattingen/Nordrhein-Westfalen (fm). Einem Patienten wurde in einem Krankenhaus trotz erheblicher Schmerzen die Notfall-Behandlung verweigert, weil er nur 5 Euro bei sich hatte. Wegen der noch fehlenden 5 Euro für die Praxisgebühr lehnte ein Arzt die Behandlung ab, obwohl sich der Patient vor Schmerzen krümmte. Der Vorfall ereignete sich am Ostermontag in der hausärztlichen Ambulanz des Evangelischen Krankenhauses in Hattingen. Erst als eine andere Patientin dem Mann zu Hilfe kam und ihm die fehlenden 5 Euro gab, wurde der Mann behandelt.
Sein Zustand war offenbar so kritisch, daß er nach der Diagnose sofort stationär aufgenommen wurde.
Laut Aussage der hilfsbereiten jungen Frau war der betroffene Patient Mitte bis Ende 30 und hatte derart starke Schmerzen, daß ihm die Tränen liefen. Trotzdem wurde ihm wegen der fehlenden 5 Euro die Behandlung verweigert. In der Notaufnahme habe man ihn zur Ambulanz geschickt und noch den Rat gegeben, daß er einem Freund oder Vertrauten Bescheid geben solle, um sich das Geld für die Behandlung zu leihen. Der diensthabende Arzt wies derweil noch einmal darauf hin, daß man den Patienten ohne Zahlung der Praxisgebühr nicht behandeln wolle. Die 33-jährige Melanie Pieper konnte den Anblick des leidenden Mannes nicht mehr ertragen, und gab ihm die fehlenden fünf Euro. Daraufhin wurde er doch noch behandelt. Im Anschluss an die Behandlung wurde er sofort stationär aufgenommen. „Es scheint wohl etwas Ernstes gewesen zu sein“, vermutet Melanie Pieper. Gegenüber der Zeitung „Der Westen“ sagte sie: „Ich war geschockt so etwas erleben zu müssen. Und das in Deutschland.“
Aus den USA ist man solche Meldungen mittlerweile gewohnt, aber nun scheinen diese amerikanischen Verhältnisse zunehmend nach Deutschland zu kommen
.... Das ist eine Meldung die mich betroffen macht !!!




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