20% der Franzosen sind “rechtsextrem”
Posted on 23. April 2012 by Redaktion | 4 Comments
Die liberal-konservative Patriotin Marine Le Pen holt fast 20% der Stimmen!
In Berlin dürfte Panik über das französische Wahlergebnis einsetzen:
Schweizer Fernsehen:
- Merkels Wunschkandidat für das weitere Euro-Szenario heißt Sarkozy und der steht mit 26,6 % hinter dem Sozialisten François Hollande (27,7%). Bedeutet, dass Merkel nun allein auf weiter Flur mit der “Stabilisierung” des Euro durch “Brandmauern” und “mehr Sparwillen” steht. Hollande hatte bereits angekündigt, den Fiskalpakt neu verhandeln zu wollen. Ein Albtraum für Merkel und ihr Euro-Baby. Die Menschen werden nun noch stärker in Sachwerte, Schweizer Franken, Britische Pfund, Dänische Kronen und Gold fliehen, um dem Unvermeidlichen zu entrinnen. Sollte sich der Euro wider Erwarten bis 2013 halten, wird Hollande mit Trittin und Fatima Roth Eurobonds einführen und damit die Enteignung der Deutschen besiegeln. Aber am 6. Mai gibt es noch eine klitzekleine Chance für Sarkozy, denn dann tritt er zur Stichwahl gegen Hollande an. Wie werden sich Marine Le Pens Wähler dann verhalten?
- Während sich Links-Grün über das obige Ergebnis freuen könnte, wird aber die gesamte Berliner Polit-Schickeria entsetzt Marine Le Pens Wahlergebnis zur Kenntnis nehmen: 20% der Franzosen haben sich für eine “Rechtsextreme” entschieden! Was, wenn die Deutschen sich nun sagen: Was die können, können wir auch?!? Die Deutschen haben allerdings keine Marine Le Pen und keine flächendeckende patriotisch-liberal-konservative Partei. Umso stärker werden die Altparteien nun gegen die Bürgerbewegung Pro NRW mobil machen, die in drei Wochen den Sprung in das Landesparlament NRW schaffen könnte und dann sicherlich überall Ableger gründen würde.
Mit bis zu 20 Prozent überflügelt die Tochter sogar ihren Vater, Jean-Marie Le Pen, der bei der Präsidentenwahl 2002 16,9 Prozent der Stimmen holte…KleineZeitung.at:
Nachdem die Hochrechnungen um 20 Uhr offiziell verkündet wurden, trat die 43-Jährige vor ihre Anhänger. Kämpferisch präsentierte sich der «Marine» skandierenden Menge.
«Was auch geschieht in den nächsten 14 Tagen, die Schlacht für Frankreich hat gerade erst begonnen», heizte Le Pen ihren Anhängern ein. Die appellierte an den Stolz der Franzosen nun weiterzukämpfen. Mit einem Seitenhieb gegen die UMP Sakrozys meinte Le Pen weiter: «Die einzige echte Opposition gegen die Linke, das sind wir.»
Ihr Wahlkampfchef Florian Philippot kündigte an, dass Le Pen am 1. Mai ihre Haltung zur Stichwahl zwischen dem Sozialisten François Hollande und dem konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy bekanntgeben werde…
Im Wahlkampf hatte sie sich unter anderem für Frankreichs Abschied vom Euro und eine wesentlich striktere Einwanderungs- und Sicherheitspolitik ausgesprochen.
François Hollande lächelt, aber es ist kein rundum befreites Siegerlächeln. Dabei hat der Herausforderer des Präsidenten ein traumhaftes Ergebnis erzielt. Mit 27,7 Prozent (56 Prozent der ausgezählten Stimmen) hat er die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der Sozialist hat Nicolas Sarkozy auf Distanz gehalten, der es auf 26,6 Prozent gebracht hat. In der Stichwahl, in der die beiden am 6. Mai ihre Kräfte messen werden, sei der Sieg Hollande kaum zu nehmen, versichern Meinungsforscher…Wahlergebnisse für die einzelnen Départements: Hier kann zum Beispiel sehen, welche Rolle die Inseln spielen. In den “Kolonien” Martinique und Réunion holte der Sozialist Hollande über 50% der Stimmen. Auf Korsika bekam Marine Le Pen 25%.........................
Womöglich überlegt er bereits, wie er am übernächsten Sonntag mehr als die Hälfte der Franzosen mobilisieren soll, die seinen Sieg doch bereits als Selbstverständlichkeit erachten.
Gut möglich ist allerdings auch, dass die Nachdenklichkeit daher rührt, dass noch jemand triumphiert. Marine Le Pen, Chefin des fremdenfeindlichen Front National, hat das sensationelle Ergebnis ihres Vaters noch übertroffen, der 2002 überraschend in die Stichwahl vorgedrungen war. Mit 19,7 Prozent hat sie den vermeintlichen Konkurrenten von der Linken Front, Jean-Luc-Mélenchon, deutlich distanziert und die ihr prophezeiten Wahlergebnisse allesamt übertroffen. “Wir haben das System erschüttert”, ruft sie ihren Anhängern zu. Sie geißelt Rechtsbürgerliche und Sozialisten, die Frankreichs Identität verraten hätten.
Für Premierminister François Fillon gibt es nicht mehr viel zu beschönigen. Mit stockender Stimme versucht er, den Parteifreunden und sich selbst Mut zu machen. “Nichts ist entschieden, alles entscheidet sich erst in zwei Wochen in der Stichwahl”, versichert der Regierungschef… Tapfer versucht er sogleich in den Wahlkampf einzusteigen. Fillon warnt vor der Schuldenkrise, in der Frankreich jeden Irrtum teuer bezahlen müsse. Eine Warnung vor Hollande soll das sein, der glaubt, auf Einsparungen im Staatshaushalt weitgehend verzichten zu können.
Der Staatschef scheint die Niederlage geahnt zu haben. Als letzter der zehn Kandidaten suchte er mit seiner Frau Carla Bruni das Wahllokal auf. “Vielen Dank allen hier, auf Wiedersehen”, mehr war ihm nicht zu entlocken.
http://www.zukunftskinder.org/?p=20981





Zitieren

, zählen auch. Schau dir mal die Ergebnissen von Le Pen in diesen Distrikten an! Da hat die Nazihetze Früchte getragen! Kein Wunder!


Lesezeichen