Freitag, 23. März 2012
Was tut Nordrhein-Westfalen gegen den Terrorismus?
"Der Terrorverdächtige von Toulouse soll enge Verbindungen mit islamischen Extremisten gehabt haben. In Deutschland gibt es Hunderte solcher „Gefährder“. Die Polizeigewerkschaft hält sie für hochgefährlich."
"Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sind Attentate wie die im französischen Toulouse auch in Deutschland möglich. Er nahm dabei Bezug auf Angaben des französischen Innenministeriums, wonach der Terrorverdächtige den Salafisten und Dschihadisten verbunden sei und sich in Trainingslagern der Terroristen an der afghanisch-pakistanischen Grenze aufgehalten haben soll." (Quelle: Handelsblatt.com, 22.03.12)
Und damit wären wir bei der 64.000-Dollar-Frage, die da lautet: Was tut man in Nordrhein-Westfalen gegen den Terrorismus? Und wer tut was?
1.Beispiel: Das Innenministerium
NRW-Innenminister Jäger (SPD) warnt seit Jahren unablässig vor den Salafisten und sagt ständig Dinge wie "NRW steht im Fadenkreuz des Terrorismus". Leider jedoch sind seinen Worten noch nie Taten gefolgt: Dem Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen die Salafisten hat sich Jäger genauso konsequent ferngehalten wie sein Parteifreund Bude, Aktivitäten zum Verbot von Salafisten-Vereinen sind in keinster Weise erkennbar.
2.Beispiel: Der Verfassungsschutz
Der Verfassungsschutz fällt seit Jahren dadurch auf, dass er bei jeder Salafisten-Aktivität sofort "besorgt" ist. Jüngsten Informationen zufolge beschäftigt er sog. "Islamwissenschaftler", die verängstigte Bürger über den Salafismus "aufklären".
Fazit: Hoher Unterhaltungswert.
3.Beispiel: Die nordrhein-westfälischen Staatsanwaltschaften
Bislang sind alle Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten in NRW entweder eingestellt worden - oder man hat nie wieder etwas davon gehört. Fragwürdige Berühmtheit erlangte eine Mönchengladbacher Staatsanwältin, die in mindestens zwei Fällen (hier und hier) die Salafisten als Menschen dargestellt hat, die ja nur "beten" und "ihre Religion ausüben" wollen.
4.Beispiel: Die Stadt Mönchengladbach
Nachdem selbst die örtliche Links-Presse unfreiwillig zugegeben hat, dass alle Maßnahmen in Mönchengladbach bislang lediglich bewirkt haben, dass sich die Salafisten auf andere Moschee-Gemeinden der Stadt verteilt haben, dürfte klar sein, dass Mönchengladbach in Sachen Salafisten auch weiterhin "im Brennpunkt" bleiben wird. Politiker wie Name gelöscht Bude und Reinhold Schiffers (beide SPD) tun jedoch auch weiterhin so, als habe man mit einem Beratungs-Telefon in Sachen Extremismus-Bekämpfung alles getan. Auch fällt auf, dass in keiner anderen nordrhein-westfälischen Stadt so viele Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt wurden wie in Mönchengladbach.
Fazit: Das nordrhein-westfälische "Salafisten-Paradies" schlechthin; Seitens der Behörden wie auch seitens der lokalen Politik ist bis heute keinerlei Ernsthaftigkeit im Umgang mit dieser Bedrohung erkennbar.
5.Beispiel: Die Stadt Solingen
Mit der "Solinger Erklärung" hat der Solinger CDU-OB Name gelöscht Feith in der Auseinandersetzung mit den Salafisten in der Tat einen guten Anfang gemacht. Die jüngsten Maßnahmen der Stadt Solingen laufen jedoch bestenfalls darauf hinaus, die Herren Salafisten in andere Stadtteile zu komplimentieren. Außerdem findet man Herrn Feith niemals an der Seite derer, die gegen Salafisten protestieren - sondern immer nur an der Seite fragwürdiger linker Kräfte, die gegen jeden aufmarschieren, der gegen Salafisten protestiert. Ob Herr Feith wenigstens selber weiß, wofür oder wogegen er ist, entzieht sich der Kenntnis des Blog-Betreibers.
Zusammenfassung
Nordrhein-Westfalen ist und bleibt für die Herren Salafisten der vermutlich attraktivste Standort außerhalb Ägyptens. Fragen danach, was die Behörden und Politiker dieses Landes tun, um die Bürger vor Terrorismus zu schützen, haben da bestenfalls Unterhaltungswert. Insbesondere die ständigen Einstellungen von Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten werfen die Frage auf, ob die NRW-Behörden nicht längst vor den Salafisten kapituliert haben?
Was kann der Bürger tun?
Der Bürger, der nicht will, dass Salafisten und anderen Jihadisten in NRW Tür und Tor geöffnet wird, kann an Protesten gegen die Salafisten teilnehmen.
Darüber, dass nach dem Rückzug von BI und IgS die Anti-Salafisten-Proteste nunmehr solchen Kräften wie proNRW und den "Republikanern" überlassen sind, ist der Betreiber dieses Blogs bekanntlich alles andere als glücklich; Der Betreiber dieses Blogs macht kein Geheimnis daraus, dass es ihm lieber gewesen wäre, wenn die Proteste gegen Salafisten ohne solche Kräfte weitergegangen wären.
Der Punkt ist nur: Solange die LinksgrünInnen null und nix gegen die Salafisten tun, solange eine Röttgen-CDU mehr um die GrünInnen buhlt als um die eigenen Wähler, solange sich für BI und IgS keine Nachfolge-Initiative findet, wenn die Einschläge des Terrorismus immer näher kommen, dann sind solche Proteste gegen Salafisten immer noch hundertmal besser als überhaupt keine Proteste gegen Salafisten!
Am allerwichtigsten ist jedoch: Die Parteien, die in Mönchengladbach und im Land regieren, gehören abgewählt - und zwar so schnell, wie nur irgend möglich.




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Ich möchte nicht wissen, wieviele Wähler dieser Propaganda auf den Leim gehen.
Da wirst Du bekloppt! Was soll das denn nun schon wieder? - Kameradschaft durchsucht und verboten, zeitgleich den seit Mitte März einsitzenden Chef aus dem Knast entlassen? -
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