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Bettina Blume: Isch könnt kotzen, Moruk!
Während es einem gebildeten und der deutschen Sprache mächtigen Bürger dieses Landes den Magen umdreht, wenn das sogenannte Kiezdeutsch, dem oft jeglicher grammatikalische Bezug zur deutschen Sprache fehlt, sein Gehör malträtiert, so versuchen derzeit staatliche Medien mit Hilfe von Sprach-Wissenschaftlern wie dem Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, Ludwig Eichinger, der Verunglimpfung unserer Sprache einen Hauch von Exotik und Sympathie abzuringen.
Das Beherrschen einer Sprache ist die Basis für Teilhabe an Bildung, Arbeit und Wohlstand. Dies dürfte hinlänglich bekannt sein. Einem Filmbeitrag in den gestrigen ARD-Tagesthemen (Titel: “Isch war Bahnhof, Moruk”) ist zu entnehmen, dass das sogenannte Kiezdeutsch als eigenständiger Dialekt eingestuft werden soll und damit als “kulturelle Bereicherung” beschönigt wird.




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