18.02.2012 09:53
Radikale Islamisten beschäftigen OB Feith
Name gelöscht Feith (CDU) ist täglich dicht dran. Von seinem Dienstzimmer im Rathaus ist es für den Oberbürgermeister nur ein Steinwurf zur Hinterhof-Moschee an der Konrad-Adenauer-Straße. Dort halten radikale Islamisten (Salafisten) ihre Hasspredigten oder stellen sie ins Internet. Aber nicht nur deshalb ist der OB eng am Ball.
Der regelmäßige Austausch mit Polizei und Verfassungsschutz funktioniert. Und auch während seiner Reise in die israelische Partnerstadt Ness Ziona hielt den OB das Treiben in der Nordstadt permanent in Atem. Er habe praktisch in Dauerkontakt mit Solingen gestanden, um sich über das aktuelle Geschehen zu informieren, berichtet der Verwaltungschef dem ST. „Man muss dieses Thema sehr ernst nehmen.“
Aus diesem Grund kündigt Feith bereits eine neue Initiative an. Nach der gemeinsamen Erklärung für Demokratie und Freiheit, die am vergangenen Wochenende mehr als 50 Gemeinden, Vereine und Verbände unterzeichneten, will er nun auch die Ratsmitglieder bewegen, Position zu beziehen. Schon in Kürze werde er die Politiker dazu ins Rathaus einladen, erklärte der Oberbürgermeister gestern in einem Gespräch mit dem Tageblatt.
Schon am Mittwoch veranstaltet die Stadt im Forum der Volkshochschule (VHS) an der Mummstraße einen Info-Abend zum Thema (Beginn 19 Uhr). kra
http://www.solinger-tageblatt.de/Hom...f3716aeeebb-ds




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