Bericht vom Antiislamisierungskongreß in Köln


Weitgehend friedlich verlief am 9. Mai 2009 im zweiten Anlauf die Hauptkundgebung des Anti-Islamisierungskongreß der Bürgerbewegung Pro Köln. Im September 2008 war die Gewaltanwendung linksradikaler Gegendemonstranten derart eskaliert, daß die Polizeiführung die Hauptkundgebung verbot.






Das Wetter und die Stimmung waren gut, als Pro Köln sowie Redner aus Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, Tschechien, Österreich und der Schweiz auf die Gefahren des sich zunehmend in Europa ausbreitenden Islam hinwiesen. „Der Islam ist ein Kuckuck, der seine Eier in das europäische Nest legt. Und die Multikultur verpflichtet uns, diese Islam-Eier auszubrüten“, sagte Filip Dewinter vom Vlaams Belang (mehr…).



Pro Hannover war mit einem vierköpfigen Team vor Ort.
Der Vorsitzende Christian Perbandt sprach ein kurzes Grußwort.



Die gelungene Durchführung der Veranstaltung ist ein kleiner Meilenstein für die Verteidigung von Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Meinungsfreiheit, jedoch nur ein kleiner. Ein anschließend geplanter Demonstrationszug zur Baustelle der Großmoschee in Köln-Ehrenfeld wurde nicht genehmigt.



Die rund 500 Teilnehmer der Kundgebung wurden von einem riesigen Polizeiaufgebot sicher zum weit ab „vom Schuß“ liegenden, unattraktiven Barmer Platz geleitet. Dieser war weiträumig abgesperrt. Wohl dem, der am Morgen nur wenig Kaffee getrunken hatte, denn für die nächsten drei Stunden saß man dort quasi fest – Toilettenmöglichkeiten gab es nicht. Eine öffentliche Kundgebung dient dem Zweck, eine Meinung zu bekunden, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Passanten sollten die Möglichkeit haben eine zeitlang zu verweilen und zuzuhören, um sich ein eigenes Bild zu machen. Durch eine solche von gewaltbereiten Gegendemonstranten erzwungene Abriegelung einer Veranstaltung kann dieser Zweck nicht mehr erfüllt werden.






Etliche Antifa-Leute hatten sich unter die Teilnehmer gemischt und waren mit auf den Barmer Platz gelangt. Nur halbherzig unterband die Polizei die Störung der Kundgebung durch deren lautes Krakehlen und Trillerpfeifenlärm. Pro Köln Ordnungskräfte kreisten einzelne Störer ein und versuchten sie wegzudrängen. „Ordner der Rechtsradikalen gehen aggressiv gegen Gegendemonstranten vor“, verkündete schon am Nachmittag ein Radiosender.
Ein Mann mit einer Schwarzen-Sonne-Tätowierung wurde vom Platz abgeführt. Die schwarze Sonne gilt als Nazi-Symbol, das auf der Veranstaltung nicht gezeigt werden durfte. „Nun kann ich wenigsten schreiben, daß gewaltbereite Rechtsradikale anwesend waren“, freut sich da ein Journalist.






Das gemeinsame Singen unserer Nationalhymne bildete einen würdigen Abschluß der Versammlung. Es bleibt zu hoffen, daß diesem kleinen Meilenstein noch weitere folgen werden!

Quelle: www.prohannover.de