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    Standard „Marsch für die Freiheit": Polizeigewerkschaft ruft zu Blockade auf

    „Marsch für die Freiheit": Polizeigewerkschaft ruft zu Blockade auf


    Sitzblockade in Rostock 2010: Die Kölner GdP beführwortet „Blockaden im Rahmen der Rechtssprechung" Foto: hKlbOhNe/Flickr mit CC BY-SA 2.0

    KÖLN. Die „Gewerkschaft der Polizei“ (GdP) in Köln hat zur Blockade des „Marschs für die Freiheit“ der Bürgerbewegung Pro NRW am 7. Mai aufgerufen. Kreisgruppensprecher Gerd Diefenthaler sagte der JUNGEN FREIHEIT, die GdP-Köln mache sich im „Rahmen der Rechtssprechung“ für Blockaden der von der Polizei genehmigten Kundgebung stark.
    Kritik übte der GdP-Sprecher am Veranstaltungsort der Demonstration – der Deutzer Freiheit. Daß die „Braunen“ ausgerechnet an einem Ort „aufmarschieren“ wollten, von dem aus „Züge nach Auschwitz“ fuhren, sei für ihn unverständlich.
    Zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der linksextremistischen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köln“ hatte die GdP-Köln einen Aufruf unterzeichnet, in dem es heißt: „Wir dulden keinen Marsch der Rechten in die Innenstadt.“
    GdP-Vorsitzender forderte mehr Distanz zu Linksextremisten
    Diefenthaler sagte, nur weil linksextreme Gruppen sich dem Aufruf eventuell angeschlossen hätten, bestehe kein Grund sich davon zu distanzieren: „Nur der geschriebene Text zählt.“
    Erst vor kurzem hatte der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut in der aktuellen Ausgabe der JF gefordert, die Gewerkschaften müssten sich deutlicher von Linksextremisten distanzieren.
    Mit dem „Marsch für die Freiheit“ will die Bürgerbewegung für die Meinungsfreiheit und gegen die „political correctness“ demonstrieren. Dazu erwartet Pro-NRW zahlreiche Teilnehmer aus ganz Europa. Als Gastredner wurde unter anderem der Fraktionsvorsitzende des Vlaams Belang in Belgien, Filip Dewinter, angekündigt. (ho)

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  2. #2
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    Standard AW: „Marsch für die Freiheit": Polizeigewerkschaft ruft zu Blockade auf

    PRO-NRW-Vize Wolfgang Palm kritisiert Entgleisungen des Polizeigewerkschafters Diefenthaler

    03.05.2011
    Die Polizei als Garant für unsere freiheitliche, demokratische Grundordnung und die unrühmliche Entgleisung eines Gewerkschaftsfuntionärs – ein Beitrag des stellvertretenden PRO-NRW-Vorsitzenden Wolfgang Palm:
    Am kommenden Samstag findet in Köln der von PRO NRW mitinitiierte „Marsch für die Freiheit“ statt. Tausend Polizeibeamte und mehr werden gewissenhaft ihren Dienst versehen. Als Garanten des Rechtsstaats werden sie die im Grundgesetz garantierten Freiheitsrechte auf Versammlungs und Meinungsäußerung schützen.
    Wolfgang Palm, Aachener Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender

    Die meisten Polizeibeamten haben sich der Polizeigewerkschaft GdP angeschlossen, die ihren Interessen und meist berechtigten Forderungen eine Stimme gibt. Eine dieser Stimmen personifiziert sich im Kölner GdP Sprecher Gerd Diefenthaler. Er vertritt die Meinungen der meisten Kölner Polizeibeamten in gewerkschaftlich exponierter Stellung der Öffentlichkeitsarbeit.
    Der Polizeibeamte Diefenthaler fühlt sich berufen, der Bevölkerung Empfehlungen zu geben. Er empfiehlt, sich den „Braunen“ durch Blockaden „im Rahmen der Rechtssprechung“ entgegenzustellen. Diese öffentliche Empfehlung ist nicht nur bemerkenswert und überaus beunruhigend, sondern besonders gefährlich für seine eingesetzten, pflichtbewussten Kollegen. Anstatt das Recht zu schützen, was ihm seine Treuepflicht als Polizeibeamter gebietet, nimmt er billigend in Kauf, dass Recht gebrochen wird. Und dies eigentlich aus persönlicher Gesinnung , weil ihm politische Inhalte der Bürgerbewegung Pro NRW nicht passen. Ist sich Herr Diefenthaler eigentlich darüber im Klaren, welches Signal er gewaltbereiten linken Gewalttätern und deren antifaschistischen Sympathisanten sendet? Selbst versierte Juristen sind unterschiedlichster Meinungen in der rechtlichen Bewertung von Sitzblockaden zur Verhinderung genehmigter Demonstrationsveranstaltungen. Sein Rat zur Blockade „im Rahmen der Rechtssprechung“ ist daher nicht nur unverantwortlich, sondern auch oberflächlich dumm.
    Würde man Herrn Diefenthaler nicht als untadeligen Polizeibeamten kennen, müsste man ihn aufgrund seiner Sprachverwendung als lupenreinen Antifaschisten bezeichnen. Aber der Beamte Diefenthaler hat als „mutiger Kämpfer gegen Rechts“ sicher keine disziplinarrechtlichen Konsequenzen zu befürchten, obwohl er mit seinem öffentlichen Aufruf zur Blockade Leben und Gesundheit seiner eingesetzten Kollegen grob fahrlässig aufs Spiel setzt.
    Im übrigen steht dem Polizeibeamten Diefenthaler diese öffentliche Darstellung seiner persönlichen Vorstellung von Zivilcourage nicht zu. Er missbraucht seine Stellung als Polizeibeamter, indem er seine eigene Meinung als die der gesamten Polizei darstellen möchte. Er verliert hierdurch seine Glaubwürdigkeit bei der Wahrung von Objektivität und agiert in politischer Intention. Als Sprachrohr der Polizeigewerkschaft GdP bedient sich Herr Diefenthaler eines Sprachgebrauchs („die Braunen), welcher unserem Rechtsstaat BRD nur wenige Jahrzehnte nach NS- Zeit und DDR- Diktatur unwürdig sind. Die Menschen, welche am Samstag für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung demonstrieren und grundgesetzlich garantierte Freiheitsrechte einfordern wollen, sind gerade keine rechtsextremen Staatsfeinde und somit Feinde der Demokratie.
    Herrn Diefenthaler sei seine linksideologische Gesinnung zugestanden. Aber seine beleidigenden, propagandistischen Äußerungen sind eines Polizeibeamten unwürdig, zumal er sich anmaßt für alle Beamten zu sprechen.


    http://www.pro-nrw.net/?p=5100
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  3. #3
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    Soccer-01 AW: „Marsch für die Freiheit": Polizeigewerkschaft ruft zu Blockade auf

    Diese Laberheinis sind einfachnur noch peinlich!

  4. #4
    Deutscher Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Cherusker genießt hohes Ansehen Avatar von Cherusker
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    Standard AW: „Marsch für die Freiheit": Polizeigewerkschaft ruft zu Blockade auf

    Die Polizei, "Dein Freund und Helfer", weist uns wieder einmal den richtigen Weg.
    Und wie so oft in Köln, ist dieser eine Einbahnstraße.
    Gebt mir die Freiheit zu wissen, zu sprechen, und vor allem die, meinem Gewissen gemäß zu urteilen!
    "Areopagitica". John Milton (1608-1674)

    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?
    Bertolt Brecht (1898-1956)


 
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