Das Bild der Frau als minderwertiges Wesen wird wunderbar präsentiert von der ISLAMISCHEN ZEITUNG, die mit gespielter Entrüstung die Erfahrungen von Frauen beim Gebetsversuch in Moscheen und Gebetsräumen veröffentlicht: “Dies liegt zum großen Teil an teils unbewusst ­gehegten Vorstellungen in verschiedenen Gemeinden über das Verhältnis der beiden Geschlechter zueinander, Geschlechterrollen und somit der Geschlechtertrennung.”
Hat aber nichts mit dem Islam zu tun.
Vor dem Gebetsraum einer Uni. Hier herrscht wie gewohnt Andrang ­zwischen den Vorlesungen. Frauen und Männer teilen sich den winzigen ­Gebetsraum in der Art, dass sie in ­Gruppen nacheinander beten. Ist eine Gruppe Frauen derart mit dem Gebet fertig, kann der Raum dann von den draußen wartenden Männern genutzt werden. Der Gebetsraum wird nach den Gebeten auch zum Qur’anlesen oder auch einfach zum gemütlichem Beisammensein genutzt. Es ist keine ­Seltenheit, dass Männer diesen Raum dafür nutzen und Frauen an der Tür ­abweisen und ihnen das Gebet verweigern. Auf das Drängen der Frau hin, dass sie so aber die Zeit für das Gebet verpassen würde, erhält sie die Antwort, dass sie sowieso nichts an der Uni ­verloren hätte und ihre Gebete bitte ­zu Hause verrichten sollte. Tür zu
Hier müssten eigentlich Claudia Fatima und alle FrauenrechtlerInnen zumindest die Stirn runzeln - aber nichts. Einzelfall™. Dabei handelt es sich hier nicht um anatolische Analphabeten, sondern um die “Elite”, Moslems mit Hochschulabschluss.
• In der Moschee. Zwei Frauen sind zur Gebetszeit in der Nähe einer großen Moschee in der Stadt und wollen hier das Gebet in der Gemeinschaft verrichten. Die Moschee verfügt über eine Frauenempore, die die Frauen nutzen wollen. Dies ist aufgrund von Bauarbeiten aber nicht möglich. Die beiden Frauen stellen sich also im Hauptgebetsraum in den hinteren Teil und beten hinter den Männern. Danach sieht sie ein Mann aus den vorderen Reihen und sagt: „Wegen euch ist mein Gebet jetzt ungültig geworden und ich muss nachbeten.”
• Abendgebet in der Moschee. Eine Gruppe Muslime betet das Abendgebet in einer kleinen Hinterhofmoschee. Sie verfügt nur über einen Haupt­raum. Eine kleine Gruppe Frauen stellt sich an die hinterste Wand und betet das Abendgebet im selben Raum mit den Männern, die vorne beten. Noch im Gebet sieht eine der Frauen, wie ein zu spät kommender Mann sich grade zu den anderen Männern stellen will, um mit ­ihnen zu beten. Der Mann sieht die Frauen, bleibt stehen, macht auf der Stelle kehrt und verlässt die Moschee.
• Unterwegs. Eine Frau möchte das Mittagsgebet verrichten und sucht ­des­halb eine große Moschee auf. Der ­Gebetsraum für Frauen ist dieses Mal ungewohnterweise ve******ssen. Einer der anwesenden Männer informiert sie freundlich, dass heute keine Frauen in der Moschee sind und es somit keine Möglichkeit für sie gebe, in dieser ­Moschee zu beten.
Niemanden störts, niemand empört sich. Im Gegenteil. Der Islam mit der Frau als minderwertigem Wesen ist eine Bereicherung für uns alle.

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