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Andre
01.08.2011, 12:41
Wenn sich da der Linke Spiegel mal nicht verrechnet :-D

Andre

28.07.2011

Fortschrittspartei nach Attentat

Norwegens Rechtsaußen droht der Absturz

Von Anna Reimann (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632130,00.html)
http://www.spiegel.de/images/image-241875-panoV9free-ophb.jpg (http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-776903-241875.html) http://www.spiegel.de/static/sys/v9/icons/ic_lupe.png (http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-776903-241875.html)

AFP
FrP-Chefin Jensen bei der Trauermesse: "Wir sind heute alle Mitglieder der AUF"



Das müssen sie im nächsten Wahlkampf erst einmal erklären: Anders Breivik, der Attentäter von Oslo und Utøya, war früher Mitglied der Fortschrittspartei. Nach den Erfolgen der letzten Jahre prophezeien Wahlforscher den norwegischen Rechtspopulisten nun deutliche Verluste.
http://www.spiegel.de/static/sys/v9/icons/i-button.jpg (http://www.spiegel.de/artikel/a-748826.html)

Berlin - Die Chefin der norwegischen rechtspopulistischen Fortschrittspartei (FrP), Siv Jensen, hat eine gute und eine schlechte Nachricht: Sehr unangenehm sei es, dass der Attentäter Anders Breivik, der mehr als 70 Menschen in Norwegen ermordete (http://www.spiegel.de/thema/bombenexplosion_in_oslo_2011/), zeitweise aktives Mitglied ihrer Partei war. Und erleichtert zeigte sich Jensen darüber, dass Breivik die Partei für zu gemäßigt erklärte. "Ich freue mich darüber, dass er sich bei uns nicht zu Hause fühlt." Am Tag nach den Anschlägen erklärte sie pathetisch: "Heute ist in Norwegen jeder ein Mitglied der AUF" - also der Jugendorganisation der Arbeiterpartei.


Es war eine tiefe Verbeugung vor den norwegischen Wählern, denn seit Anders Breivik das Land mit seinem brutalen Terror überzogen hat, ist die FrP in einer schwierigen Lage. Auf einmal steht sie in Verbindung zu einem kaltblütigen Terroristen und über ihn auch zu vielen obskuren Organisationen und Vereinen am extremen Rand der europäischen Rechten. 2009 wählten die Norweger die Fortschrittspartei zur zweitstärksten Partei. Noch vor wenigen Wochen gaben 71 Prozent der Wähler an, noch einmal für die Rechtspopulisten stimmen zu wollen. Dazu wären möglicherweise noch Wechselwähler gekommen, die sonst für andere Parteien stimmen. Die Fortschrittspartei hatte also einen richtig guten Lauf.
Doch diese Erfolgsgeschichte könnte nun sehr abrupt zu Ende gehen. Schon im September sind Kommunalwahlen in Norwegen; die Fortschrittspartei muss wohl mit deutlichen Verlusten rechnen, da sind sich die politischen Beobachter einig.
Hat die Partei den Fremdenhass salonfähig gemacht?
"Zwei Dinge würden mich sehr wundern", sagt etwa der Osloer Parteienforscher Knut Heidar: "Erstens: Wenn die Arbeiterpartei bei den Wahlen nicht profitiert. Sie hat sich in der Krise als Partei von Staat und Nation bewährt. (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776611,00.html) Und zweitens: Wenn die Fortschrittspartei nicht deutlich Stimmen verliert. Egal ob die anderen Parteien es politisch nutzen werden oder nicht: Ich denke, dass viele Wähler die Verbindung herstellen zwischen den Rechtspopulisten und dem, was mit Breivik geschah."
Denn die Frage steht groß im Raum: Hat die Partei den Fremdenhass gesellschaftsfähig gemacht? Hat sie den Weg bereitet für einen wie Breivik?
Wer den bisherigen Erfolg der FrP in Norwegen verstehen will, muss die Partei im innenpolitischen Kontext sehen. Die anderen Parteien sind sämtlich Vertreter des Wohlfahrtstaates einer sozialdemokratischen Prägung - allein die Rechtspopulisten scheren aus. Während die anderen Parteien die Milliarden aus Norwegens Ölförderung in einem Fonds für die Zeit sparen wollen, wenn diese Quelle nicht mehr sprudelt, verlangen die Rechtspopulisten, diese Einnahmen bereits jetzt in eine bessere Altersversorgung zu investieren, in bessere Krankenhäuser, modernere Schulen. Mit der Forderung trafen sie den Nerv vieler Wähler. Im reichen Norwegen wollen die Menschen den Wohlstand auch spüren können.


(http://www.spiegel.de/flash/flash-26555.html) (http://www.spiegel.de/flash/flash-26555.html)Gegründet wurde die Fortschrittspartei 1973 als Anti-Steuer-Partei. 1978 übernahm Carl I. Hagen den Vorsitz und führte die FrP bis 2006. In den neunziger Jahren machte die Partei vor allem mit Polemik gegen Migranten auf sich aufmerksam. Aber in den vergangenen Jahren unter Siv Jensen ist der Ton moderater geworden, die Themenaufstellung breiter. Die FrP buhlt im konservativen Lager um Koalitionspartner, sie will endlich an die Regierung.


Die FrP hat das System "Rechtspopulismus" perfektioniert
Bernd Henningsen, Wissenschaftler vom Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität in Berlin, sagt: "Die Argumente und Parteiprogramme der Fortschrittspartei sind - positiv gesagt - sehr nah am gesunden Menschenverstand. Oder negativ ausgedrückt: sehr nah daran, was der Stammtisch sagt und denkt." Oft schlage die Partei bei ihren Kampagnen einen ironischen, beinahe witzigen Ton an. Das täusche aber darüber hinweg, dass die FrP dennoch gefährlich sei. "Politik muss sich daran messen lassen, wie gerecht sie für alle ist. Politik lässt sich nicht nur aus ein oder zwei Perspektiven betrachten - so wie es die FrP tut", so Henningsen.
Bis in die neunziger Jahre rekrutierte die Partei ihre Anhängerschaft aus dem urbanen Milieu von Oslo, es stimmten fast nur junge Männer für die Partei. Männer ähnlicher Herkunft wie Breivik. Aber in den vergangenen Jahren hat sich die Wählerschaft der FrP deutlich verändert - auf das ganze Land ausgeweitet, auf alle Altersgruppen. Bei den letzten Wahlen hatten die Rechtspopulisten in ihrer Wählerschaft einen größeren Anteil Arbeiter als die Sozialdemokraten.
Die FrP hat das Modell des nordeuropäischen Rechtspopulismus perfektioniert - sie ist anders als die Dänische Volkspartei, erst recht als die "Schwedendemokraten". Die schwedische Rechte, die zuletzt bei den Wahlen in Stockholm große Erfolge erzielte und ins Parlament einzog, hätte "eine faschistische Vergangenheit - auch wenn sie sich jetzt erfolgreich ein Yuppie-Image verschafft hat", sagt der Politologe Henningsen.
Auch die dänische Volkspartei unter der Führung von Pia Kjærsgaard ist im Ton schärfer als die Fortschrittspartei in Norwegen - und mit ihrer Konzentration auf eine extrem restriktive Einwanderungspolitik thematisch begrenzter. Dennoch bestimmt sie als Mehrheitsbeschafferin im Parlament in Kopenhagen die Regierungspolitik entscheidend mit. In Norwegen ist die Akzeptanz der Fortschrittspartei durch die anderen Parteien geringer. Als einzige Partei erklärte sich 2009 erstmals die konservative Høyre zu einer möglichen Koalition mit der FrP bereit - die Christdemokraten und Liberalen schlossen eine Koalition hingegen kategorisch aus.
Ohne den rechten Kontext hätte es diese Tat nicht gegeben
Jensens Leute sind keine Rechtsextremen. Welche Rolle spielten sie dann für die Entstehung des Hasses eines Anders Breivik?

http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/www.spiegel.de/politik/artikel/1472705542/Middle3/qc/ON43XX5149XXPOL/ON43XX5149XXPOL_01.html/35343833303831383465333638313530?_RM_EMPTY_ANZEIGE






"Es wäre zu kurz gegriffen, die Fortschrittspartei für das Massaker mitverantwortlich zu machen", meint der norwegische Forscher Jo Saglie: "Zwar hat die Partei die Debattenkultur in Norwegen verändert, in dem sie Einwanderung und Integration vor allem mit Problemen verknüpfte. Aber es ist ein großer Unterschied zwischen diesen - mitunter auch scharfen - Äußerungen und rechtsradikalem Hass auf Fremde. Dennoch gab es in der Vergangenheit immer wieder einzelne Politiker der Partei, die der Hass-Argumentation von Rechtsextremisten sehr nahe kamen." "Es ist augenscheinlich die Tat eines einzelnen Mannes, aber die Tat hätte auch ohne Kontext nicht funktioniert - diesen Kontext gibt es in allen westeuropäischen Ländern", so formuliert es Wissenschaftler Heidar.
Entscheidend sei, wie die politische Kultur mit den Rechten umgehe. "Die intellektuelle Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten in Skandinavien ist erbärmlich, sie ist nicht nachhaltig", sagt der Wissenschaftler Henningsen. Dass die etablierten Parteien die Rechtspopulisten zumindest in Norwegen meist als "Schmuddelkinder" betrachteten, dürfe nicht heißen, dass man eine Konfrontation mit ihnen scheuen dürfe.



http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776903,00.html

Andre
01.08.2011, 12:45
28.07.2011 17:33 UhrVon André Anwar (http://www.tagesspiegel.de/autoren/Andr%C3%A9%2BAnwar)Kommentare: 0 (http://www.tagesspiegel.de/meinung/das-ist-geschmacklos/4443646.html#kommentare)

PORTRÄT SIV JENSEN NORWEGISCHE PARTEICHEFIN: „Das ist geschmacklos“

http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos82520110729_000_par2763175-jpg/4443652/2.JPG?format=format1 (http://www.tagesspiegel.de/meinung/das-ist-geschmacklos/4443646.html#)Bild vergrößern (http://www.tagesspiegel.de/meinung/das-ist-geschmacklos/4443646.html#)

Foto: AFP - Foto: AFP




Siv Jensen sieht sich als Opfer. Eine regelrechte Hexenjagd werde seit dem Doppelanschlag vom Freitag auf sie und ihre rechtspopulistische Fortschrittspartei (FRP) betrieben, klagt die Parteichefin. Der prominente ehemalige Fernsehmoderator Petter Nome hatte den Stein ins Rollen gebracht: In einem Leitartikel wirft er der Rechtspopulistin unter dem Titel „An diejenigen, die den Mörder erzogen“ eine Teilschuld am Geschehenen vor. „Geschmacklos“ nennt Jensen das.
Die Verwunderung war groß, als bekannt wurde, dass Anders Behring Breivik jahrelang engagiertes Jungmitglied ihrer Partei war, 2002 gar das Amt des Vorsitzenden einer Stadtteilgruppe bekleidete.

Jensen distanzierte sich aber sofort energisch und zitiert Breivik, der ihre Partei Jahre vor der Tat verließ, weil sie ihm nicht straff genug war. Zugleich fühlte die 42-jährige Vorsitzende sich von Medien so missverstanden, dass sie einen unglücklichen Vergleich zog. Was passiert ist, sei „abscheuerregend“, aber „genauso abscheuerregend“ sei es, die Bluttat ihrer Partei in die Schuhe zu schieben. Für diese Geringschätzung der vielen Toten entschuldigte sie sich dann viele Male. Nun hat sie bis Mitte August Zeit für eine Schadensbegrenzung, dann soll der niedergelegte Wahlkampf wieder aufgenommen werden. Der kürzlich noch in den Umfragen glänzend dastehenden Partei droht bei den Regionalwahlen im September der Absturz. Vorsorglich verkündete Jensen, über ihre Lieblingsthemen Islam und Einwanderung nicht reden zu wollen.
Die Sozialdemokraten und auch die anderen politischen Parteien halten sich in ihrer Kritik erstaunlich zurück. Der sozialdemokratische Ministerpräsident Jens Stoltenberg nimmt Jensen dieser Tage eher in Schutz. Natürlich habe sie nichts mit der Tat zu tun, sagt er und verbittet sich Anschuldigungen in der Trauerzeit. „Das ist auch taktisch. Die Sozialdemokraten würden an der neu gewonnen Popularität einbüßen, wenn sie nun kleinkariert mit dem Finger herumzeigen würden. Und grundsätzlich glaubt ja auch wirklich niemand in Norwegen, dass sie direkte Schuld trägt“, kommentiert das der Politologe Magnus Marsdal.
Zudem hat die FRP in den Umfragen bereits aus anderen Gründen deutlich einbüßen müssen: Ein Chef der FRP-Nachwuchsorganisation hatte junge Männer der Partei sexuell ausgenutzt und nackt gefilmt. Schon beim Umgang dieser Krise war Jensen Versagen vorgeworfen worden.André Anwar


http://www.tagesspiegel.de/meinung/das-ist-geschmacklos/4443646.html

Andre
18.08.2011, 08:51
„Wir müssen unsere Rhetorik überdenken“: Der Druck auf die Fortschrittspartei wächst
Noch hält in Norwegen der politische Burgfrieden, auf den sich alle Parteien nach den Attentaten von Oslo und Utøya bis Mitte August verständigt haben. Doch der Druck auf die rechtspopulistische Fortschrittspartei, deren Mitglied der Attentäter Anders Behring Breivik zwischen 1999 und 2006 war, nimmt von Tag zu Tag zu. Nach dem populären Sozialmediziner Per Fugelli hat auch der frühere Fernsehjournalist Petter Nome in einem Gastbeitrag für die spanische Zeitung „El Mundo“ der Fortschrittspartei eine Mitverantwortung für die wachsende Akzeptanz rechtsextremer Haltungen in Norwegen zugeschrieben.
Sie habe den Mörder mit ihren Parolen genährt, heißt es darin. Am Donnerstag bezog zum ersten Mal ein Mitglied der Partei, die bei den Wahlen 2009 - auch dank Forderungen nach einer schärfen Einwanderungspolitik - auf fast 23 Prozent der Stimmen kam und im norwegischen Parlament mit 41 Abgeordneten die zweitstärkste Fraktion stellt, dazu explizit Stellung: „Wir alle müssen jetzt unsere Rhetorik überdenken“, zitiert die Zeitung „Aftenposten“ den Osloer Kommunalpolitiker Jøran Kallmyr.
Die von der Partei vertretenen Inhalte selbst jedoch, schränkte er ein, stünden wegen des Doppelattentats nicht in Frage. „Er ist ein Verrückter, kein Philosoph“, sagte Kallmyr über Breivik, an dessen Mitgliedschaft in der Partei er selbst sich nur noch dunkel erinnern könne. „Deshalb dürfen wir ihm nicht die Definitionsmacht über die norwegische Politik überlassen.“ Siv Jensen, die Vorsitzende der Fortschrittspartei, hatte schon zuvor Vorwürfe wegen „geistiger“ Mitverantwortung für die Anschläge als „geschmacklos“ zurückgewiesen. (lzt.)
http://www.faz.net/artikel/S32742/anschlaege-in-norwegen-prozess-gegen-breivik-wohl-erst-2012-30474911.html

Andre
18.08.2011, 08:55
Chefin der norwegischen Fortschrittspartei geht auf Distanz zu Breivik







Oslo - Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Fortschrittspartei Norwegens hat sich von den tödlichen Ansichten ihres ehemaligen Parteikollegen Anders Behring Breivik distanziert. Behrings anti-muslimische Sichtweisen seien "auf eine perverse Art einzigartig", sagte Siv Jensen der Nachrichtenagentur AP. Der Attentäter von Oslo und Utöya sei während seiner Mitgliedschaft kaum aufgefallen und habe niemandem von seinen mörderischen Plänen erzählt.

"Er hat offensichtlich über die Jahre einige sehr, sehr merkwürdige und kranke Ideen entwickelt", sagte Jensen. "Und nicht nur das - er war in der Lage, der norwegischen Gesellschaft furchtbare Dinge anzutun."

Sie hasse es, mit Breiviks Ansichten in Verbindung gebracht zu werden, erklärte Jensen. Denn schließlich verachte er "alle politischen Parteien in Norwegen - auch meine - weil er glaubt, dass wir alle für die aus seiner Sicht falsche Entwicklung in Norwegen und Europa verantwortlich sind."

Die norwegische Fortschrittspartei hat bestätigt, dass Breivik von 1999 bis 2006 Mitglied war. In einem kurz vor seinen Doppelanschlägen verbreiteten 1.500 Seiten starken Manifest hatte sich dieser von seiner ehemaligen Partei enttäuscht gezeigt. Er habe sie verlassen, weil sie ihm zu gemäßigt erschien. Um eine "Islamisierung" Europas aufzuhalten, sei daher bewaffneter Widerstand nötig, hieß es in dem Manifest.
http://www.net-tribune.de/nt/node/48408/news/Update-Chefin-der-norwegischen-Fortschrittspartei-geht-auf-Distanz-zu-Breivik


"Das Beste, was wir nun alle tun können, ist es darüber nachzudenken, wie wir uns auf der politischen Bühne in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren verhalten sollen", erklärte Jensen.

Kritiker haben die Fortschrittspartei dazu aufgerufen, eine interne Debatte darüber anzustoßen, warum sich ihr der spätere Attentäter überhaupt angeschlossen hatte.
http://www.net-tribune.de/nt/node/48408/news/Update-Chefin-der-norwegischen-Fortschrittspartei-geht-auf-Distanz-zu-Breivik/site/2

Andre
18.08.2011, 09:00
Norwegens Rechtspopulisten warnen weiter vor Gefahr des Islamismus

Nach dem islamfeindlich motivierten Doppelanschlag in Norwegen hat die rechtspopulistische Fortschrittspartei des Landes (FrP) davor gewarnt, nun die von radikalen Muslimen ausgehenden Gefahren zu vernachlässigen.










Nach dem islamfeindlich motivierten Doppelanschlag in Norwegen hat die rechtspopulistische Fortschrittspartei des Landes (FrP) davor gewarnt, nun die von radikalen Muslimen ausgehenden Gefahren zu vernachlässigen. "Alle Herausforderungen, mit denen Norwegen und die Welt konfrontiert sind, sind noch da. El Kaida ist noch da", sagte Parteichefin Siv Jensen der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Zugleich wies sie erneut eine Verbindung ihrer Partei mit dem geständigen Attentäter Anders Behring Breivik zurück, der 1999 und 2006 FrP-Mitglied war: "Ich verachte alles, woran er glaubt."
http://www.stern.de/news2/aktuell/norwegens-rechtspopulisten-warnen-weiter-vor-gefahr-des-islamismus-1712607.html

NORWEGEN: Rechtspopulisten wollen sich zügeln

Fortschrittspartei bedauert Wortwahl

OSLO/STOCKHOLM - Einst soll es Mütter gegeben haben, die ihren Kindern die Münder mit Seife auswuschen, wenn die Kleinen schmutzige Wörter benutzt hatten. Die Rechtspopulisten-Chefin Siv Jensen hat nun Ähnliches mit ihrer Fortschrittspartei (FRP) vor. Gestern markierte sie überraschend in einem Interview mit der größten norwegischen Boulevardzeitung „VG“ einen Wendepunkt in der fremden- und vor allem moslemfeindlichen Haltung ihrer Partei. Sie werde angesichts der Terroranschläge von Oslo und Utøya ihren Ton in Einwanderungsfragen dämpfen, sagte Jensen.
Der Ex-Parteiaktivist Anders Breivik hatte den Massenmord an Nachwuchspolitikern der regierenden Arbeiterpartei damit begründet, dass diese durch den „Import von Moslems“ die Islamisierung Norwegens vorantreibe. Ähnlich hatten sich zuvor auch Politiker der FRP geäußert.
Nun will Jensen sich selbst und die Partei mäßigen. „Keiner von uns konnte sich in den wildesten Alpträumen ein solches Massaker vorstellen. Das beeinflusst uns“, sagte Jensen, die selbst einst den Begriff der „Schleichislamisierung“ einführte.
Erst nach den Terroranschlägen in New York schärfte die im Vergleich zu kontinentaleuropäischen Rechtsparteien relativ gemäßigte FRP ihr einwanderungsfeindliches Profil durch Aufnahme der Thematik ins Grundsatzprogramm. Zulauf erhielt sie bis dahin vor allem durch Forderungen nach Steuersenkungen und einer direkten Auszahlung der umfangreichen Ölgewinne an die Bevölkerung. Doch noch mehr Wähler ließen sich mit fremdenfeindlichen Attitüden binden, fand ihr Vorgänger Carl Ivar Hagen damals heraus.
Ob Siv Jensen selbst als FRP-Vorsitzende gewisse Äußerungen bedauere, fragte VG. „Ja, das tue ich“, so Jensen. Aber direkte oder auch nur indirekte Schuld an der Bluttat lehne sie weiter entschieden ab. Einwanderungsfragen würde ihre Partei weiter aufnehmen, aber in sachlicher Weise. „Ich meine, wir müssen das sagen, was im FRP-Programm steht. Aber das muss auf ordentliche Weise geschehen, ohne jemanden zu kränken“, sagte Jensen. Vor allem zu den im September anstehenden Kommunalwahlen hoffe sie auf einen „weicheren Ton“. (Von André Anwar)
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12142338/492531/Fortschrittspartei-bedauert-Wortwahl-Rechtspopulisten-wollen-sich-zuegeln-NORWEGEN.html

Andre
18.08.2011, 09:01
07.08.2011



Norwegen nach den Attentaten

Sozis legen zu, Rechte stürzen ab

Umfragen verzeichnen einen Stimmenzuwachs von 12 Prozent für die Sozialdemokraten. Rechtspopulisten und Konservative verlieren dagegen jeden vierten Wähler.von REINHARD WOLFF

(http://www.taz.de/uploads/images/684x342/Siv5668212.jpg)Siv Jensen, Chefin der rechtpopulistischen Fortschrittspartei. Ihr Verein stürzte laut jüngsten Umfragen um 5,5 Prozent in der Wählergunst ab. Bild: dapd
STOCKHOLM taz | Die Terrorbombe in Oslo und der Massenmord auf Utøya lassen norwegische WählerInnen derzeit offenbar in Scharen zu den Sozialdemokraten wechseln. Laut einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage stieg deren Anteil in um 11,7 auf 40,4 Prozent. Auf einem solchen Niveau lag die sozialdemokratische Arbeiterpartei zuletzt 1985. "Ein unglaublicher Anstieg", meint die Wahlforscherin Hanne Marthe Narud von der Universität Oslo.
Die rechtspopulistische Fortschrittspartei sackte um 5,5 auf 16,2 Prozent ab. Er gehe nicht davon aus, dass das eine grundlegende Änderung in der politischen Einstellung der Menschen bedeute, kommentierte dies Ketil Solvik-Olsen, Vorstandmitglied der "Fortschrittspartei" und Parlamentsabgeordneter: "Das repräsentiert wohl mehr eine Sympathiewelle aufgrund dieser tragischen Ereignisse."
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Eine Einschätzung, die der Soziologe Frank Aarebrot nicht ganz teilt. Die Zahlen zeigten, dass gerade die WählerInnen der Rechtsparteien derzeit stark verunsichert seien. 28 Prozent derer, die bei den Wahlen 2009 für die Fortschrittspartei gestimmt hätten, wüßten nicht, ob sie diese Partei wieder wählen wollten. Und das, obwohl eine Debatte über die Rolle der Fortschrittspartei bei der Verschärfung des islamfeindlichen Diskurses in Norwegen bislang noch nicht in Gang gekommen sei.
Die konservative "Høyre", für die die Demoskopen einen Rückgang von 5,9 auf 21,4 Prozent ermittelt haben, versucht sich so deutlich wie möglich von der "Fortschrittspartei" abzusetzen, sich diese aber als möglichen Koalitionspartner warm zu halten. So lobte "Høyre"-Chefin Erna Solberg ihre "Fortschrittspartei"-Kollegin Siv Jensen für deren "Selbstkritik", was die "öffentliche Wortwahl" angehe. Gleichzeitig versuchte sie sich als Kritikerin des islamfeindlichen Klimas in Europa zu profilieren: Muslim seien einer Hetze und einem Alltagsrassismus ausgesetzt, die mit dem Antisemitismus verglichen werden könnten, der in weiten Teilen Europas in den 1930er Jahren herrschte. Daraufhin warf ihr nicht nur der "Mosaische Glaubensverband" Geschichtslosigkeit vor.



Auch Linda Alzaghari vom norwegischen Think-Tank für Minderheitspolitik "Minotenk" hält solche Vergleiche für "dumm". Jedoch sei eine Debatte über den Alltagsrassismus zu begrüßen


http://www.taz.de/Norwegen-nach-den-Attentaten/!75826/

Andre
13.09.2011, 09:45
Regionalwahlen im Schatten des Terrors

12. September 2011 10:16


Heute gehen die "Halbzeitwahlen" zu Ende

Oslo - Die Norweger wählen heute, Montag, im ganzen Land die Regional- und Gemeindevertretungen. Die traditionellen "Halbzeitwahlen" zwischen den Parlamentswahlen stehen diesmal im Schatten des doppelten Terroranschlags vom 22. Juli, dem 77 Menschen zum Opfer fielen. Die beiden größten Parteien Norwegens, die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Jens Stoltenberg und die konservative "Höyre", dürfen Umfragen zufolge mit Stimmengewinnen rechnen. Die rechtspopulistische "Fortschrittspartei" war nach den vom Rechtsextremen Anders Behring Breivik verübten Terroranschlägen im Wahlkampf in die Defensive geraten, denn der Attentäter selbst war früher Parteimitglied.
Thematisch waren alle Parteien in den vergangenen Wochen um Normalisierung bemüht. Bei den Wahlkampfthemen dominierten typische Regionalfragen wie Pflege, Schulwesen und die Verteilung von Steuermitteln.
"Mehr Demokratie"
"Die Antwort auf diesen Terror ist mehr Demokratie", hatte Ministerpräsident Stoltenberg direkt nach den Anschlägen in einer Fernsehansprache gesagt. Daraufhin stieg die öffentliche Zustimmung für den Sozialdemokraten und seine Partei, Europa blickte fast ehrfürchtig nach Norwegen.
Von den Anschlägen selbst dürften die Regionalwahlen jedoch nicht geprägt sein. Der Osloer Wahlforscher Jo Saglie sagt etwa zu Spiegel Online (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785068,00.html): "Wir sind zurück in der Normalität - die Wahlen scheinen kaum von den Terroranschlägen geprägt zu sein."
Die Zustimmung für Stoltenberg war nach den Anschlägen auf 36 Prozent geklettert; in den letzten Umfragen vor den Wahlen ist sie aber wieder auf 28,5 Prozent gesunken. So könnte die konservative "Höyre" als Sieger aus den Wahlen hervorgehen, der gesteigerte Zuspruch zur Partei hatte sich bereits vor den beiden Terroranschlägen abgezeichnet. (red, APA)
http://derstandard.at/1315006092535/Regionalwahlen-im-Schatten-des-Terrors

Andre
13.09.2011, 09:49
Norwegen
Konservative gewinnen Wahlen in Norwegen

OSLO - Norwegens Konservative haben bei den Kommunalwahlen anderthalb Monate nach dem Massenmord auf der Insel Utøya und dem Bombenanschlag in Oslo die höchsten Stimmenzuwächse eingefahren.

Aktualisiert um 22:46 | 12.09.2011


http://a2.blick.ch/img/gen/E/z/MTEzODM3Ng==_Pxgen_r_160x120.jpg (http://a3.blick.ch/img/gen/E/z/MTEzODM3Ng==_Pxgen_r_640x480.jpg)
Norwegens Premierminister Jens Stoltenberg kann sich über die Wahlresultate im Land freuen (sda)


Klarer Verlierer ist die rechtspopulistische Fortschrittspartei.

Diese verlor nach einer Hochrechnung des TV-Senders NRK vom Montagabend 6,2 Prozentpunkte und vereinte noch 12,3 Prozent der Stimmen auf sich. Die auf Landesebene oppositionelle Partei der Konservativen legte demnach um acht Prozentpunkte auf 26,7 Prozent zu.

Als Hintergrund für den Stimmenverlust der Fortschrittspartei gilt die zeitweilige Mitgliedschaft des Attentäters Anders Behring Breivik. Breivik hatte am 22. Juli erst acht Menschen in Oslo mit einer Bombe vor dem Regierungs-Hochhaus getötet. Danach ermordete er bis zu seiner Festnahme 69 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugend-Sommerlagers auf der kleinen Insel Utøya.

Die sozialdemokratische Arbeiterpartei von Ministerpräsident Jens Stoltenberg wurde gemäss Hochrechnung mit 32,5 Prozent und einem Plus von 1,7 Prozent erneut stärkste Partei. Sie blieb damit unter den Umfragen vor den Wahlen, bei denen sie zeitweise bei 40 Prozent gelegen hatte.

Die Hochrechnung nach Auszählung der Briefstimmen galt als noch nicht völlig sicher. Stoltenberg und die führenden Politiker anderer Parteien hatten die Bürger zu einer massiven Beteiligung an den Wahlen als demokratische Antwort auf die Anschläge Breiviks aufgefordert.
http://www.blick.ch/news/ausland/konservative-gewinnen-wahlen-in-norwegen-119978

Andre
13.09.2011, 09:50
Massenmord belastet norwegische Fortschrittspartei

Montag, 12. September 2011, 22:34 Uhr
Bei den Kommunalwahlen anderthalb Monate nach dem Massenmord in Norwegen ist die rechtspopulistische Fortschrittspartei klare Verliererin. Die Konservativen verzeichnen den höchsten Stimmenzuwachs.






Bild http://www.tagesschau.sf.tv/var/storage/images/sf/auftritte/tagesschau/bilder/110912_norwegen_key_k/93489554-1-ger-DE/110912_norwegen_key_k_embed.jpg Ein Wahlplakat der Fortschrittspartei – alle Bemühungen waren vergebens. keystone


Die Fortschrittspartei verliert nach einer Hochrechnung des TV-Senders NRK 5,5 Prozentpunkte. Sie vereint noch 13 Prozent der Stimmen auf sich. Die auf Landesebene oppositionelle Partei der Konservativen legte um 6,5 Prozentpunkte auf 25,3 Prozent zu.
Sozialdemokraten stärkste Partei
Als Hintergrund für den Stimmenverlust der Fortschrittspartei gilt die zeitweilige Mitgliedschaft des Attentäters Breivik. Dieser hatte am 22. Juli zuerst acht Menschen in Oslo mit einer Bombe vor dem Regierungs-Hochhaus getötet. Danach ermordete er bis zu seiner Festnahme 69 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugend- und Sommerlagers auf der kleinen Insel Utøya.
Die sozialdemokratische Arbeiterpartei von Ministerpräsident Jens Stoltenberg wurde mit 33,2 Prozent und einem Plus von 2,3 Prozent erneut stärkste Partei. Sie blieb damit unter den Umfragen vor den Wahlen, bei denen sie zeitweise bei 40 Prozent gelegen hatte. Die Hochrechnung nach Auszählung der Briefstimmen galt als noch nicht völlig sicher.
(sda/zinv)
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/09/12/International/Massenmord-belastet-norwegische-Fortschrittspartei

Andre
13.09.2011, 09:51
Kommunalwahl in Norwegen Herbe Verluste für Rechtspopulisten

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/wahlnorwegen100_v-mittel16x9.jpg (http://www.tagesschau.de/ausland/norwegen246-magnifier_pos-1.html) http://www.tagesschau.de/image/icon_lupe_d5e0f7.gif (http://www.tagesschau.de/ausland/norwegen246-magnifier_pos-1.html) Wird schon nach den Hochrechnungen als Sieger gefeiert: Ministerpräsident Stoltenberg Knapp zwei Monate nach dem Massaker in Norwegen hat die regierende Arbeiterpartei von Ministerpräsident Jens Stoltenberg bei den Kommunalwahlen offenbar zulegen können. Nach Auszählung von mehr als 60 Prozent der Stimmen lag die Arbeiterpartei bei 31,6 Prozent, die konservative Höyre (Rechts) gewann deutlich dazu und kam nach den vorläufigen Ergebnissen mit 28 Prozent auf Platz zwei, berichtete das Staatsfernsehen.
Wahlverlierer ist die rechtspopulistische Fortschrittspartei (FrP). Sie kam nur noch auf rund 13 Prozent, das sind etwa 5,5 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Der FrP hatte auch der Attentäter Anders Behring Breivik bis 2006 angehört. Dessen Doppelanschlag am 22. Juli hatte sich gegen ein Jugendlager der Arbeiterpartei auf Utöya und Regierungsgebäude in Oslo gerichtet. Der Rechtsextremist tötete 77 Menschen.
Wahlen von hoher symbolischer Bedeutung

Die Wahlen galten als Möglichkeit für die Bürger, sich mit ihrer Stimmabgabe gegen die rassistischen Thesen Breiviks zu stellen. Die Zeitung "Aftenposten" schrieb, nie zuvor hätten Kommunal- und Regionalwahlen "eine so symbolische Bedeutung" gehabt wie in diesem Jahr.
Für die Arbeiterpartei hatte sich vor den Anschlägen noch ein deutlicher Stimmenrückgang abgezeichnet. Ihr kam offenbar zugute, dass Regierungschef Stoltenberg für seinen besonnenen Umgang mit dem Anschlag allgemein gelobt wurde. Am stärksten aber legten die auf Landesebene oppositionellen Konservativen zu. Sie profitierten offensichtlich am meisten von den abgewanderten FrP-Wählern.
http://www.tagesschau.de/ausland/norwegen246.html

Andre
13.09.2011, 09:52
Rechte verlieren bei Regionalwahlen fast ein Drittel

13. September 2011 07:00


Sozialdemokraten legen leicht, Konservative stark zu - Nächste Anhörung Behring Breiviks laut Gericht "öffentlich"

Oslo - Knapp zwei Monate nach den blutigen Anschlägen in Norwegen hat die rechtspopulistische Fortschrittspartei (FrP) bei den Kommunal- und Regionalwahlen herbe Verluste eingefahren. Nach dem am Dienstagmorgen veröffentlichten vorläufigen Endergebnis fiel die Fortschrittspartei auf 11,4 Prozent zurück und verlor damit gegenüber 2007 6,1 Prozentpunkte. Der Attentäter von Utöya und Oslo, Anders Behring Breivik, hatte der Fortschrittspartei zeitweise angehört.
Die höchsten Zugewinne bei den Wahlen eineinhalb Monate nach den Anschlägen vom 22. Juli erzielten die auf Landesebene oppositionellen Konservativen. Sie kamen mit einem Plus von 8,8 Prozentpunkten auf 28 Prozent. Die sozialdemokratische Arbeiterpartei von Ministerpräsident Jens Stoltenberg wurde mit 31,6 Prozent erneut stärkste Partei und gewann zwei Prozentpunkte hinzu.
Umgang mit Breivik-Anschlag
Die Wahlen galten als Möglichkeit für die Bürger, sich mit ihrer Stimmabgabe gegen die rassistischen Thesen des Attentäters Anders Behring Breivik zu stellen. Der Rechtsextremist hatte am 22. Juli in Oslo und auf der Insel Utöya insgesamt 77 Menschen getötet. Behring Breivik war bis zum Jahr 2006 Mitglied der Fortschrittspartei.
Den Sozialdemokraten kam offenbar zugute, dass Regierungschef Stoltenberg für seinen besonnenen Umgang mit dem Anschlag allgemein gelobt wurde. Die Konservativen profitierten dafür offensichtlich am meisten von den abgewanderten FrP-Wählern.
Richterin erlaubt Zugang zu Anhörung
Gegen den Wunsch der Polizei wird Breiviks Verfahren nicht hinter ve******ssenen Türen fortgesetzt. Richterin Anne Margrethe entschied am Montag, zur nächsten Anhörung des 32-Jährigen am 19. September erstmals Überlebende des Massakers, Angehöriger der Opfer sowie andere Geschädigte zuzulassen.
Die Berichterstattung bleibt jedoch strikten Beschränkungen unterworfen. Bei der Anhörung geht es um eine Verlängerung von Breiviks Untersuchungshaft und der Beibehaltung seiner völligen Isolierung. (APA)
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