Toranaga
29.06.2010, 10:16
http://web.mac.com/andreas_molau/Website/Blog/Eintr%C3%A4ge/2010/6/28_%C3%96zil%2C_ja_%E2%80%93_Hassans_Stra%C3%9Feng ang_im_Wedding%2C_nein.html
Özil, ja – Hassans Straßengang im Wedding, nein
Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt. Das ist gut. Noch besser ist, wie sie gewinnt. Das war kein Glück gegen England, wie so oft, sondern einfach nur guter Fußball. Was durch den Sport hier erreicht wird, das erstaunt immer wieder. Völlig aufgelöste Fußballanhänger wanden sich in Schwarz-Rot-Gold und bekennen vor laufender Kamera: Deutschland, ich liebe Dich. Linke Nörgler sind da, wo sie hingehören – im Aus. So viel Identifikation mit dem Gemeinwesen wünschte man sich nicht nur am Rande des Fußballfeldes und seines kämpferischen Geschehens. Denn das „Wir sind Deutschland“ hieße auch: Wir lassen uns von Politikern nichts sagen, die unser Land schlimmer ruiniert haben als Erich Ribbeck die Nationalmannschaft seinerzeit.
„Wir sind Deutschland“ hieße, wir können dieses Land wieder auf Vordermann bringen und sind nicht zum notorischen Schuldenmachen und zum Arbeitsplatzabbau verurteilt. Es gibt nichts Unumkehrbares, noch nicht mal das, was diese Altparteien da angerichtet haben – jedenfalls nicht, wenn wir selbst wieder mitspielen. Insofern ist es gut, dass die Fußballnationalmannschaft wieder gewinnt. Dabei ist übrigens gar nicht die erste Frage, ob wir Deutsche uns mit Cacao oder Boateng identifizieren. Viel spannender wäre, ob diese Sportler sich mit Deutschland identifizieren.
Der „Deutsche Fußballbund“ hatte in den letzten Monaten den Sport für schmutzige politische Geschäfte missbraucht. Die penetrante Fernsehwerbung über den Multikulti-Hintergrund dieser Truppe mit der deutschen Grillparty war der geschmacklose Höhepunkt. Einwanderungsbefürworter möchten also nun gern die erfolgreiche deutsche Mannschaft als Beleg für die Richtigkeit der Einwanderungspolitik benutzen. Die Ereignisse in der französischen Nationalmannschaft, wo ein regelrechter Krieg zwischen den Ethnien ausgebrochen war, ist natürlich keiner Erwähnung wert. Und die Franzosen, das ist nebenbei zu bemerken, haben um einiges mehr Erfahrung mit dem Versuch, massenhaft Kulturfremde einzugliedern. Die Erfolge lassen sich jedes Jahr an Straßenschlachten zwischen Arabern und Polizei in den Vorstädten der Grande Nation ablesen.
Nun könnte man sagen, in Deutschland läuft es eben besser. Die Nationalmannschaft gewinnt. Alles ist bestens. Aber welche Rückschlüsse lassen sich hier wirklich auf die Einwanderungsfrage ziehen? Jedenfalls keine positiven für die Altparteien. Denn was sich um Trainer Löw hier versammelt hat, das ist nicht der übliche gesellschaftliche Bodensatz, der in dieses Land einwandert und die Sozialkassen plündert, sondern hier handelt es sich ganz offensichtlich nur um leistungsstarke Sportler. Sonst müsste man aus lauter Gutmenschentum die Kreisklasse im weiß-schwarzen Dress kicken lassen. Ließe man sich also auf diese Argumentation ein, würde die jetzige Einwanderungspolitik sofort beendet werden müssen.
Özil, ja – Hassans Straßengang im Wedding, nein – das wäre dann die Parole. Wenn das die Botschaft ist, kann man sich auch auf „DFB – más integration“ einlassen.
Özil, ja – Hassans Straßengang im Wedding, nein
Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt. Das ist gut. Noch besser ist, wie sie gewinnt. Das war kein Glück gegen England, wie so oft, sondern einfach nur guter Fußball. Was durch den Sport hier erreicht wird, das erstaunt immer wieder. Völlig aufgelöste Fußballanhänger wanden sich in Schwarz-Rot-Gold und bekennen vor laufender Kamera: Deutschland, ich liebe Dich. Linke Nörgler sind da, wo sie hingehören – im Aus. So viel Identifikation mit dem Gemeinwesen wünschte man sich nicht nur am Rande des Fußballfeldes und seines kämpferischen Geschehens. Denn das „Wir sind Deutschland“ hieße auch: Wir lassen uns von Politikern nichts sagen, die unser Land schlimmer ruiniert haben als Erich Ribbeck die Nationalmannschaft seinerzeit.
„Wir sind Deutschland“ hieße, wir können dieses Land wieder auf Vordermann bringen und sind nicht zum notorischen Schuldenmachen und zum Arbeitsplatzabbau verurteilt. Es gibt nichts Unumkehrbares, noch nicht mal das, was diese Altparteien da angerichtet haben – jedenfalls nicht, wenn wir selbst wieder mitspielen. Insofern ist es gut, dass die Fußballnationalmannschaft wieder gewinnt. Dabei ist übrigens gar nicht die erste Frage, ob wir Deutsche uns mit Cacao oder Boateng identifizieren. Viel spannender wäre, ob diese Sportler sich mit Deutschland identifizieren.
Der „Deutsche Fußballbund“ hatte in den letzten Monaten den Sport für schmutzige politische Geschäfte missbraucht. Die penetrante Fernsehwerbung über den Multikulti-Hintergrund dieser Truppe mit der deutschen Grillparty war der geschmacklose Höhepunkt. Einwanderungsbefürworter möchten also nun gern die erfolgreiche deutsche Mannschaft als Beleg für die Richtigkeit der Einwanderungspolitik benutzen. Die Ereignisse in der französischen Nationalmannschaft, wo ein regelrechter Krieg zwischen den Ethnien ausgebrochen war, ist natürlich keiner Erwähnung wert. Und die Franzosen, das ist nebenbei zu bemerken, haben um einiges mehr Erfahrung mit dem Versuch, massenhaft Kulturfremde einzugliedern. Die Erfolge lassen sich jedes Jahr an Straßenschlachten zwischen Arabern und Polizei in den Vorstädten der Grande Nation ablesen.
Nun könnte man sagen, in Deutschland läuft es eben besser. Die Nationalmannschaft gewinnt. Alles ist bestens. Aber welche Rückschlüsse lassen sich hier wirklich auf die Einwanderungsfrage ziehen? Jedenfalls keine positiven für die Altparteien. Denn was sich um Trainer Löw hier versammelt hat, das ist nicht der übliche gesellschaftliche Bodensatz, der in dieses Land einwandert und die Sozialkassen plündert, sondern hier handelt es sich ganz offensichtlich nur um leistungsstarke Sportler. Sonst müsste man aus lauter Gutmenschentum die Kreisklasse im weiß-schwarzen Dress kicken lassen. Ließe man sich also auf diese Argumentation ein, würde die jetzige Einwanderungspolitik sofort beendet werden müssen.
Özil, ja – Hassans Straßengang im Wedding, nein – das wäre dann die Parole. Wenn das die Botschaft ist, kann man sich auch auf „DFB – más integration“ einlassen.