PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann beginnt der Europäische Bürgerkrieg?



Revenge
25.03.2009, 23:26
Hallo Zusammen

Was heute in Europa geschieht ist nichts Einmaliges. Es ist schon mehrmals geschehen und es endete immer auf dieselbe Weise.

In Europa wurde in den letzten Jahrzehnten ein Staatenbund geschaffen. Dieser Staatenbund unterscheidet sich kaum von der Schweiz vor 1847 oder den Vereinigten Staaten vor 1861 und hat auch Ähnlichkeiten mit dem Deutschen Bund vor 1866.

Jeden Menschen sollte zutiefst beunruhigen, dass die EU heute genau denselben Kurs wie die Schweiz und die USA damals steuert.

Es geht um eine drastische Beschneidung der Rechte der einzelne Staaten zugunsten eines gemeinsamen Staaten, um den Übergang des Staatenbundes zu einem Bundesstaat, weil der Staatenbund unregierbar geworden ist.

Sowohl die Schweiz und die Vereinigten Staaten wie auch die EU hatten in der Anfangszeit ihres Bestehens eine Phase der Expansion, die die inneren Spannungen zurückdrängen konnten. Es ist aber einfach unmöglich unbegrenzt zu expandieren.

Die Expansion muss deshalb irgendwann zum Ende kommen, was unweigerlich die inneren Spannungen in den Vordergrund rückt.

Sowohl in der Schweiz wie in den Vereinigten Staaten sorgte eine schwere Wirtschaftskrise dafür, dass die schwelenden inneren Konflikte sich verstärkten.

Die Folge war die Abspaltung eines Teils des Landes, der Sonderbund und die Konföderation.

Dabei waren weder die USA noch die Schweiz je kulturell so sehr gespalten wie die EU heute. Wenn schon die Unterschiede zwischen den Industriellen Zentren und den Ländlichen Gebieten in der Schweiz oder den Vereinigten Staaten zu unüberbrückbaren Gegensätzen führten, wie kann man dann hoffen, dass die EU sich jemals stabilisiert?

Was hat ein Finne mit einem Portugiesen gemein, was ein Sizilaner mit einem Dänen oder ein Zypirot mit einem Schotten? Ein Bewohner der Londoner City lebt nicht nur einen halben Kontinent von einem Bewohner der Karpaten entfernt, die beiden "EU-Bürger" werden durch gänzlich unterschiedliche Lebenswirklichkeiten getrennt, sie sprechen Sprachen, die nichts miteinander zu tun haben und es trennen sie Jahrtausende Geschichte.

Sowohl in der Schweiz wie in den USA führte das Zerbrechen des Staatenbundes zum Krieg. Der Bundesstaat wurde mit Gewalt erzwungen.

In der EU versucht man das Zerfallen dadurch zu verhindern, dass man gewaltige Geldmittel umverteilt. Aber die Empfängerstaaten zeigen nicht die geringste Neigung sich über die Entgegennahme des Geldsegens hinaus zu engagieren. Zugleich fragen sich die Bürger der Geberstaaten immer lauter, was sie denn eigentlich davon haben, wenn sie außer ihrem Geld auch noch ihre Kultur aufgeben sollen?

Und Geld umverteilen kann man nur so lange, wie Geld vorhanden ist, also die Wirtschaft zumindest in einem Teil der Staaten floriert. In der EU aber hat sich in den letzten Jahren auch das Verhältnis völlig Zuungunsten der Nettozahler verschoben, indem man fast zwei Dutzend Bettelstaaten in die EU aufnahm, deren wirtschaflichen Aufschwung zu finanzieren schlicht die Möglichkeiten der Nettozahler übersteigt.

Der Staatenbund EU knarrt und ächzt in allen Ecken und die dominierenden Staaten der EU tun genau dasselbe wie die dominierenden Kantone der Schweiz und die dominanten Nordstaaten der USA: Sie fordern die Einschränkung der Rechte der Bundesstaaten und ein schnelleres Vorangehen in Richtung eines Bundesstaates.

Die unausweichliche Folge wird die Sezession einzelner Staaten sein, entweder in Form eines offenen Austritts oder der Bildung eines Staatenbundes der schwächeren Staaten innerhalb des Staatenbundes.

Beides kann die EU nicht hinnehmen, genausowenig wie die Schweiz oder die USA dies hinnehmen konnten.

Die EU steht heute unmittelbar vor dem Punkt, an dem die USA und die Schweiz auseinanderfielen und genau wie damals stecken die Politiker angesichts der Probleme den Kopf in den Sand und hegen die völlig irrige Hoffnung, sie würden sich von selbst lösen. Genau das aber werden sie am allerwenigsten tun. Die Probleme werden sich im Gegenteil aufschaukeln und verschärfen, weil dies im Wesen der Sache liegt.

Man tut heute genau dasselbe wie in den USA in den 1850er Jahren. Man versucht im Eiltempo Tatsachen zu schaffen, die ein Auseinanderbrechen des Staatenbundes unmöglich machen sollen.

Aber in Wahrheit verunmöglichen diese Tatsachen aber nicht das Auseinanderbrechen des Staatenbundes, sondern man verunmöglicht bloß ein friedliches Auseinanderbrechen des Staatenbundes.

In Wahrheit ist das "Europa der zwei Geschwindigkeiten" nichts weiter als ein neuer "Missouri-Kompromiß". Das Problem wird aufgeschoben, aber es verschwindet nicht, sondern wächst statt dessen. Das "Projekt Europa" ist den Verantwortlichen über den Kopf gewachsen, aber es gibt - wie die Verantwortlichen zu Recht behaupten - tatsächlich keinen Weg zurück.

Die EU war schon vor der Aufnahme der neuen Mitgliedsstaaten unregierbar. Die Aufnahme der Neuen Bundesstaaten hat der EU ebenso den Rest gegeben wie die "neuen Territorien" den USA 1859.

Man hat sich in eine Lage manövriert, in der man irgendwann eine Lösung erzwingen muss. Wie aber kann man etwas erzwingen, wenn nicht mit Gewalt?

Geschichte muss sich nicht wiederholen, aber wenn man dieselben Bedingungen schafft, so führen sie mit größter Wahrscheinlichkeit zum selben Ergebnis.

Gruß
Revenge

oppenheimer
26.03.2009, 01:13
Sehr gute historische Analogie. Erschreckend.

Wo aber ist das historische Modell, das einen Weg aus dem Dilemma zeigt? Einfach nur Rückfall in Nationalstaaten? :confused:

Saubär
26.03.2009, 01:26
Sehr gute historische Analogie. Erschreckend.

Wo aber ist das historische Modell, das einen Weg aus dem Dilemma zeigt? Einfach nur Rückfall in Nationalstaaten? :confused:

Ja, die Parallelen sind auffallend:mad:.

Man muss die EU wieder zu dem degradieren, als das sie uns damals verkauft wurde: Als eine reine Wirtschaftgemeinschaft ohne Recht, einfluss auf nationale Gesetzgebung zu nehmen. Die Rechte der EWG:rolleyes: müssen sich darauf beschränken den Handel und die Zölle zwischen den Mitgliedern zu regeln und sonst nichts.

TARANIS
26.03.2009, 03:23
@revenge

...genialer beitrag!!!:icon_tup:
für mich als schweizer(und somit nicht-eu-bürger) ist es schon unerträglich zuzusehen, wie diese auf bürokratie und wirtschaftlichen interessen aufgebauter euroimperialismus mit "seinen" bürgern umgeht....
globalisierung und alle einhergehende strukturen sind von vornherein zum niedergang verurteilt!!!
...und warum???...
"la massa damnata"...ein einzelner mensch/eine gemeinschaft(stammesmässig) ist nicht schlecht...
die masse ist hingegen zuweilen unkontrollierbar und somit EXPLOSIV:mad:

BlackColla
26.03.2009, 06:35
ach, werden und vergehen bestimmten schon immer die geschichte.
als das römische reich zerbrach und westrom vernichtet war, herrschte tausend jahre lang ruhe.

wir allerdings haben die chance, unser wissen zu bewahren und somit die auswirkungen in grenzen zu halten.

die frage ist nicht wann oder ob ein bürgerkrieg ausbricht. die frage ist nur, können wir unser wissen bewahren.
und die schweizer bunker sind das wichtigste gut, daß der westen besitzt!


die zukunft ist immer ungewiss, und wenn man sich in der irrigen hoffnung suhlt, daß alles schon gut wird und schon nichts passieren wird, dann ist das der erste schritt auf dem weg der totalen vernichtung. denn man schafft keine rücklagen und sicherheiten. meiner meinung nach ist das auch momentan unser größtes problem.


ansonsten, sehr interessanter beitrag... wußte garnicht das die schweiz auch mal einen sezessionskrieg hatte...

Bluesman
26.03.2009, 10:07
Kommen wird er der Bürgerkrieg da bin ich mir sicher.Jugoslawien läßt
Grüßen.Da der Islam nur nach seinen Bedinungen existen sein kann
ist es den anderen unmöglich danach zu leben,Es sei den man Konvertiert.
Aber wer will das schon ,freiwillig einer Idiologie angehöhren die milde
gesagt der absolute Schwachsinn ist

Vater
26.03.2009, 10:12
Wenn man es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, dann hat er schon längst begonnen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Politiker haben sich von den Bürgern abgewandt und legen das Fundament für die Invasion!:icon_tdown:

vorian
26.03.2009, 11:18
Der Krieg gegen die Bürger Europas ist längst in vollem Gange, inklusive Plünderungen.

Die "zivile" Bevölkerung hat dem nur nichts entgegenzusetzen, fügt sich dem scheinbar Unausweichlichem, wie sich die Leibeigenen im dreissigjährigen Krieg dem Hin-und-Her-Geplänkel ihrer Herrschaften fügen mussten.

Auch damals war dem Volk das Tragen von Waffen verboten.

Anno II
26.03.2009, 12:05
Die nächsten 10 Jahre sind entscheidend für uns alle. Geht es weiter wie bisher, sind offene Konflikte (und damit meine ich nicht die alltäglichen Scharmützel) unausweichlich. Geht es so weiter, werden die meisten Einheimischen die Brennpunkte verlassen. Es werden Inseln entstehen ohne autochthone Einwohner. Kosovo ist überall in Europa.

ryder hook
26.03.2009, 12:38
Zuerst einmal möchte ich bemerken,das die EU ansich ein Segen sein könnte für uns alle.Leider wird der Bürger schlichtweg ignoriert bei der Gestaltung "seiner" EU !!!
Zum Bürgerkrieg kann eine Zeitangabe für einen drohenden Bürgerkrieg sehr einfach genannt werden.Sobald die ersten Toten Musel durch Polizeieinheiten bzw. andere Staatsorgane verursacht werden,dann gehts los.Nicht abrupt,sondern mit langsamer Verschärfung der Lage.Nach meiner Meinung dauert das nicht mehr lange.

ryder hook
26.03.2009, 12:42
Es gibt übrigens auch durchaus Grund zum Optimismus.Denn dauerhafte Landnahme ist ohne eigene Versorgung nicht möglich.Und die Musel hierzulande sind mal so eben in der Lage ein Alditoastbrot zu schmieren :icon_hihi:
Und ohne Sozikohle geht oft nicht mal das !!!

BraveHeart
26.03.2009, 13:00
Seit anfang an beobachte ich ein naja ich muss schon fast sagen "Herbeiwünschen" eines Bürgerkrieges.
Aber anstatt hier über solche Sachen zu diskutieren und sich Dystopien auszudenken und vor dem PC zu sitzen und zu denken "Oh Gott es wird alles so schlimm" könnte man aktiv versuchen das ganze politisch zu ändern.
Warum geht niemand in die Politik?Warum überredet ihr eure Kinder nicht einfach in der Politik mitzumischen?
Ich werde jetzt auf jeden Fall in die CDU gehen und da kann man so einiges bewegen wenn man sich anstrengt.Ich war auf einigen Sitzungen und ich habe ein Paar islamkritischen Argumente gebracht und ich bin nur auf Zustimmung gestoßen.
Man kann Probleme ansprechen nur muss man wissen wie man es macht.
Man kann schlecht in einer Runde mit Stammtischparolen um sich werfen wie hier man muss auch ein wenig Fingerspitzengefühl zeigen und Argumente bringen die man nicht einfach zerschlagen kann.So wie Pro Köln es macht wird es z.B. nichts.
Aber für viele ist es gemütlicher hier zu reden was alles schlechtes auf uns zu kommt wenn wir nicht etwas machen.Schön und gut aber wenn wir jeden Tag sagen "Wir müssen etwas machen", aber niemand macht was dann kann es ja nichts bringen.
Man kann auch über die aktuellen großen Parteien was erreichen wenn man etwas Geduld hat.

Heidekind
26.03.2009, 13:21
@ BraveHeart: Na dann, viel Erfolg bei der CDU! Tut mir leid, aber die werde ich nie wieder wählen, selbst wenn Du für sie in meinem Wahlkreis kandidieren würdest! Seit der letzten Bundestagswahl haben die bei mir endgültig ver:post-1121-115901441!

Heidekind

Bluesman
26.03.2009, 14:00
Seit anfang an beobachte ich ein naja ich muss schon fast sagen "Herbeiwünschen" eines Bürgerkrieges.
Aber anstatt hier über solche Sachen zu diskutieren und sich Dystopien auszudenken und vor dem PC zu sitzen und zu denken "Oh Gott es wird alles so schlimm" könnte man aktiv versuchen das ganze politisch zu ändern.
Warum geht niemand in die Politik?Warum überredet ihr eure Kinder nicht einfach in der Politik mitzumischen?
Ich werde jetzt auf jeden Fall in die CDU gehen und da kann man so einiges bewegen wenn man sich anstrengt.Ich war auf einigen Sitzungen und ich habe ein Paar islamkritischen Argumente gebracht und ich bin nur auf Zustimmung gestoßen.
Man kann Probleme ansprechen nur muss man wissen wie man es macht.
Man kann schlecht in einer Runde mit Stammtischparolen um sich werfen wie hier man muss auch ein wenig Fingerspitzengefühl zeigen und Argumente bringen die man nicht einfach zerschlagen kann.So wie Pro Köln es macht wird es z.B. nichts.
Aber für viele ist es gemütlicher hier zu reden was alles schlechtes auf uns zu kommt wenn wir nicht etwas machen.Schön und gut aber wenn wir jeden Tag sagen "Wir müssen etwas machen", aber niemand macht was dann kann es ja nichts bringen.
Man kann auch über die aktuellen großen Parteien was erreichen wenn man etwas Geduld hat.

Genau so ist es ,Wer kämft kann verlieren,wer garnicht kämpft hat
schon verloren

BraveHeart
26.03.2009, 15:21
@ BraveHeart: Na dann, viel Erfolg bei der CDU! Tut mir leid, aber die werde ich nie wieder wählen, selbst wenn Du für sie in meinem Wahlkreis kandidieren würdest! Seit der letzten Bundestagswahl haben die bei mir endgültig ver:post-1121-115901441!

Heidekind

Wenn da genügend Leute wie wir mitmischen kann man das alles ändern.
So ne CDU oder ne SPD durch Mitglieder die sachlich Reden und argumentieren können zu ändern ist leichter als ne Proletenpartei wie ProKöln eine Mehrheit zu verschaffen.

Toranaga
26.03.2009, 15:53
Man kann auch über die aktuellen großen Parteien was erreichen wenn man etwas Geduld hat.

Das glaubst DU doch selbst nicht. Die grossen Parteien haben uns doch in die Sch...sse geritten.

TinkiWinki
26.03.2009, 16:48
Seit anfang an beobachte ich ein naja ich muss schon fast sagen "Herbeiwünschen" eines Bürgerkrieges.
Aber anstatt hier über solche Sachen zu diskutieren und sich Dystopien auszudenken und vor dem PC zu sitzen und zu denken "Oh Gott es wird alles so schlimm" könnte man aktiv versuchen das ganze politisch zu ändern.
Warum geht niemand in die Politik?Warum überredet ihr eure Kinder nicht einfach in der Politik mitzumischen?
Ich werde jetzt auf jeden Fall in die CDU gehen und da kann man so einiges bewegen wenn man sich anstrengt.Ich war auf einigen Sitzungen und ich habe ein Paar islamkritischen Argumente gebracht und ich bin nur auf Zustimmung gestoßen.
Man kann Probleme ansprechen nur muss man wissen wie man es macht.
Man kann schlecht in einer Runde mit Stammtischparolen um sich werfen wie hier man muss auch ein wenig Fingerspitzengefühl zeigen und Argumente bringen die man nicht einfach zerschlagen kann.So wie Pro Köln es macht wird es z.B. nichts.
Aber für viele ist es gemütlicher hier zu reden was alles schlechtes auf uns zu kommt wenn wir nicht etwas machen.Schön und gut aber wenn wir jeden Tag sagen "Wir müssen etwas machen", aber niemand macht was dann kann es ja nichts bringen.
Man kann auch über die aktuellen großen Parteien was erreichen wenn man etwas Geduld hat.

von der ersten bis zur letzten zeile... ein hammer beitrag!:icon_tup:
dem hab ich nichts mehr hinz zu fügen. :)

ryder hook
26.03.2009, 18:31
Seit anfang an beobachte ich ein naja ich muss schon fast sagen "Herbeiwünschen" eines Bürgerkrieges.
Aber anstatt hier über solche Sachen zu diskutieren und sich Dystopien auszudenken und vor dem PC zu sitzen und zu denken "Oh Gott es wird alles so schlimm" könnte man aktiv versuchen das ganze politisch zu ändern.
Warum geht niemand in die Politik?Warum überredet ihr eure Kinder nicht einfach in der Politik mitzumischen?
Ich werde jetzt auf jeden Fall in die CDU gehen und da kann man so einiges bewegen wenn man sich anstrengt.Ich war auf einigen Sitzungen und ich habe ein Paar islamkritischen Argumente gebracht und ich bin nur auf Zustimmung gestoßen.
Man kann Probleme ansprechen nur muss man wissen wie man es macht.
Man kann schlecht in einer Runde mit Stammtischparolen um sich werfen wie hier man muss auch ein wenig Fingerspitzengefühl zeigen und Argumente bringen die man nicht einfach zerschlagen kann.So wie Pro Köln es macht wird es z.B. nichts.
Aber für viele ist es gemütlicher hier zu reden was alles schlechtes auf uns zu kommt wenn wir nicht etwas machen.Schön und gut aber wenn wir jeden Tag sagen "Wir müssen etwas machen", aber niemand macht was dann kann es ja nichts bringen.
Man kann auch über die aktuellen großen Parteien was erreichen wenn man etwas Geduld hat.

Mein lieber BraveHeart, es ist zu spät dafür !!!
Die Türken selber hätten schon lange gegen den Islamismus Stellung beziehen müssen, aber es wurde stillschweigend bzw. sogar wohlwollend hingenommen.Und die Parteien der letzten 30 Jahre wußten sehr wohl wohin die Reise führt, haben aber egositisch den kelch an zukünftige Generationen weitergereicht.Wir sind nun diese und es obliegt leider unserer Pflicht das Ruder wieder rumzureißen.Politisch wird das auch trotz Bürgerkrieg möglich sein.Denn ein klassischer Bürgerkrieg wird das eh nicht.Denn die infrage kommenden Gegner der deutschen/europäischen Staatsmächte sind ja für sich genommen keine Bürger,sondern Angreifer, die quasi durch die von uns geöffnete Tür ins Land kamen.Wer integriert ist oder vielmehr schon assimiliert,der wird nichts zu befürchten haben.

BlackColla
27.03.2009, 09:31
eigentlich wird das kein bürgerkrieg, sondern ein verteidigungskrieg...
und lange wird das eh nicht dauern!
denn ohne die staatliche hilfe werden die musels keinen großen widerstand leisten.

das tragische ist eigentlich, daß es uns wieder einmal zurückwerfen wird und durch die angst, die im volk wachsen wird, wird auch die gefahr wachsen, daß deutschland in einen überwachungsstaat abdriftet!

wo die sicherheit kommt, verschwindet die freiheit!
es ist also nicht nur ein befreiungskampf gegen barbarische invasoren, es ist auch ein überlebenskampf der freiheit.
wenn die menschen in ihrer angst die macht aus ihren händen geben, weil böswillige demagogen ihnen sicherheit und stabilität versprechen, dann heißt das ebenfalls vernichtung unserer werte!

wer die freiheit will, muß in kauf nehmen, nicht immer in sicherheit leben zu können.
und ob die menschen das begreifen werden, steht noch in frage.

TinkiWinki
27.03.2009, 12:35
vereinzelte members scheinen hier schon richtig kriebbelig zu sein und hoffen dass es bald los geht. oder war das nur ein frust-abbauer-tread?
bevor dieser thread wieder aus dem fokus verschwindet würde ich schon gerne wissen wie ihr euch diesen "bürgerkrieg" konkret vorstellt.

Anno II
27.03.2009, 12:51
vereinzelte members scheinen hier schon richtig kriebbelig zu sein und hoffen dass es bald los geht. oder war das nur ein frust-abbauer-tread?
bevor dieser thread wieder aus dem fokus verschwindet würde ich schon gerne wissen wie ihr euch diesen "bürgerkrieg" konkret vorstellt.

Riehe wird weiter (rechtgläubig) richten, U-Bahn Schläger werden weiter schlagen und der Islam wird sich weiter ausbreiten. So viel ist sicher.

Wie wird der Aussehen? Am Anfang wie in den Banlieues. Staatsmacht gegen Mob. Es kommt darauf an, wer sich dabei durchsetzen wird. Diese Tatsache bestimmt den weiteren Verlauf. Ich will diesen Konflikt nicht, aber werde ich ihn verhindern können???

Das ist meine Vorstellung davon. Wie ist denn deine? Glaubst du, die Jugendbanden in Marxloh, Ossendorf, Neukölln oder sonst wo haben, einmal vor der Leine gelassen, noch ein Bedürfnis nach Streetworkern oder runden Tischen zur Konfliktbewältigung oder einem Antiagressionstraining? :confused:

ryder hook
27.03.2009, 13:09
@TinkiWinki

Ein klassischer Bürgerkrieg wird das nicht.Im Grunde genommen nur ein verschärfter bis außer Kontrolle geratener Krisenherd al la Frankreich.Denn es ist ja nicht der Kampf zwischen Bürgern, die, jeder für sich genommen, ein Existenzrecht geltend machen können.Grosse Teile der hier in Europa lebenden Muslime, sind nichts weiter als Angreifer und nicht etwa unterdrückte Bürger o.ä. !!!
Ich bin sicher, das kein deutscher Mob über Ausländer herfällt.Das ist auch gar nicht nötig,denn die Staatsmacht kann sich sehr wohl ( den entsprechenden Willen vorausgesetzt ) der ungewollten Migranten entledigen.Und das auch und gerade mit rechtsstaatlichen Mitteln.Niemand der rechtschaffen und grundgesetztreu in Deutschland lebt braucht Angst zu haben .Im Gegenteil, wenn erst wieder aufgeräumt wird, dann könnten durchaus auch wieder Menschen zuwandern.

ryder hook
27.03.2009, 13:12
Natürlich immer nur friedlich und rechtsstaatlich wenn innerhalb der nächsten Jahre ein masiver Wandel einsetzt.Ansonsten ........ wer will/kann das vorausagen ?

Saubär
27.03.2009, 18:31
@ TinkiWinki

ich kann mir mehrere Szenarien vorstellen, in erster Linie kommt es meiner Meinung darauf an, welche Regierung zum fraglichen Zeitpunkt an der Macht ist.

1.
Die Regierung wartet wie bisher ab, wir bekommen Zustände wie in den Banlieus, die Staatsmacht greift durch, setzt auch die Bundeswehr im Inneren ein, müsste die Verursacher aber anschliessend ausweisen, damit dauerhaft Ruhe herrscht. Sperrt man die nur weg, gehts weiter.

2.
Die Staatsmacht kapituliert wegen Deeskalationsbestrebungen, die derzeitigen Übergriffe der Gangs werden schlimmer bis sich der Bürger selber wehrt. Die Staatsmacht greift alle auf und sperrt alle weg, egal, wer den Stunk anfängt. Ausweisungen gibt es nicht, weil ja niemand wegen seiner Herkunft diskriminiert werden darf:rolleyes:.
In Folge gibts dann autonome Gebiete wie das Kosovo und einen staatlich vorgeschriebenen Vielvölkerstaat.

3.
Wir bekommen vorher eine Regierung, die die bereits bestehenden Zeichen erkennt, richtig deutet und frühzeitig dagegensteuert, mit harten Strafen und Ausweisungen für die Verursacher. Das müsste aber bald sein.

ryder hook
27.03.2009, 18:56
@saubär

das sind aber alles sehr Zeitnahe Szenarien.Was ist wenn die kommenden Regierungen es schaffen, noch 25 oder gar 50Jahre den Deckel draufzuhalten ? Ich finde das Politiker erst dann im Sinne Deutschlands/Europas handeln, wenn sie auch langfristig denken.Sollte eine Kulturnation wie Deutschland noch 25 Jahre so weitermachen,dann ist es definitiv zu spät !!! Denn dann haben wir schlichtweg nicht mehr die Kulturelle Indentität, die notwendig wäre, um einen "Deutschen" Status durchzusetzen.
Ansonsten wäre es MultiKultigewussel ohne Seele und Chance auf Überleben.

Saubär
27.03.2009, 19:20
@saubär

das sind aber alles sehr Zeitnahe Szenarien.Was ist wenn die kommenden Regierungen es schaffen, noch 25 oder gar 50Jahre den Deckel draufzuhalten ? Ich finde das Politiker erst dann im Sinne Deutschlands/Europas handeln, wenn sie auch langfristig denken.Sollte eine Kulturnation wie Deutschland noch 25 Jahre so weitermachen,dann ist es definitiv zu spät !!! Denn dann haben wir schlichtweg nicht mehr die Kulturelle Indentität, die notwendig wäre, um einen "Deutschen" Status durchzusetzen.
Ansonsten wäre es MultiKultigewussel ohne Seele und Chance auf Überleben.

Ja, Ryder, allzulange gebe ich uns auch nicht mehr, ich bin gespannt auf die Volkszählung, er wird zwar nicht erhoben, welcher Religion man angehört, aber da Mohammedaner-sein eine Geburtspflicht ist, kann man gut abschätzen, wieviele wir tatsächlich im Land haben. Die offiziellen Zahlen stimmen nicht, da bin ich sicher.
Schau Dich mal um, wie die Regierungsparteien sich überall anstrengen, es wird nur von Einzelfällen gesprochen, Muselverbrecher bekommen Kuschelurteile ohne die gesetzlich fast vorgeschriebene Ausweisung zu bekommen, massenhaft werden Moscheen gebaut, überall Migrantenquoten erhoben, in Schulen und Kindergärten massiv "integriert", "Multikulti" ist seit Jahren die Maxime im Land.Die EU erlässt Antidiskriminierungsgesetze und garantiert öffentlich den Respekt vor ner Faschistenreligion, der EU-Beitritt der Türkei...
Das kann man alles als Vorbereitungen für einen Vielvölkerstaat wie Ex-Yugoslawien interpretieren, der Bürger ist seit Jahren darauf trainiert, tolerant gegenüber allem zu sein. Ausser nationaldenken, das ist böse und darf man nicht tolerieren.
Nur wenn ich mir die Entwicklungen der letzten Jahre auf unserer Seite anschaue, da bewegt sich auch was:icon_tup:, so verblödet, wie uns die Regierung gerne hätte, sind wir Deutschen und auch die anderen Europäer wohl doch noch nicht.
Die Zeit läuft den Altparteien davon, die winden sich wie Würmer im Regen:D.

Lakritzschnecke
27.03.2009, 19:25
das sind aber alles sehr Zeitnahe Szenarien.Was ist wenn die kommenden Regierungen es schaffen, noch 25 oder gar 50Jahre den Deckel draufzuhalten ?

Der Deckel, den du meinst besteht im Wesentlichen aus Sozialleistungen und diese kosten Geld.

Die Frage ist: wann geht dem Staat das Geld aus, sodass diese Geldgaben nicht mehr gegeben werden können?

Und was passiert dann? Unruhen, ganz sicher.

Und dann? Es muss mehr Geld in Polizei und Bundeswehr (wenn sie im Inneren eingesetzt werden kann) gesteckt werden.
Geld, das nicht vorhanden ist.

Ein schwieriges Feld.

ryder hook
27.03.2009, 20:01
Es ist zum Abdrehen !!! Manchmal denke ich an gewaltätigen Widerstand, aber das ist eher das falsche Mittel, weil die Gutmenschen dann totales Oberwasser bekommen :mad:

Saubär
27.03.2009, 20:13
Es ist zum Abdrehen !!! Manchmal denke ich an gewaltätigen Widerstand, aber das ist eher das falsche Mittel, weil die Gutmenschen dann totales Oberwasser bekommen :mad:

Ja, es geht nur auf politischem Weg, ansonsten bist Du derjenige, der die Staatsmacht zu spüren bekommt, in den Knast wandert und das Leben versaut hat.
Die Riehes dieser Welt sind nur für arme Dauerdiskriminierte zuständig.

Ich weiss nicht, wie es in Deinem Umfeld ist, in meinem reicht ein kleiner Anstross im Gespräch, damit die Leute ihren Ärger kundtun.
Auch in den Kommentarbereichen der Onlineausgaben von den Zeitungen regt sich der Unmut über die Zustände, da können die Zensoren machen, was sie wollen,:D die Meinung der Leute ist vorhanden.
Es genügt bei vielen nur noch ein kleiner Schubs, damit die Erkenntnis oberhand gewinnt, dass ein gesundes!! Nationaldenken nichts mit Nazi und Rassismus zu tun hat.
Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, sogar in Dhimmi-England tut sich was in dieser Richtung und bei denen ist es anscheinend um einiges Schlimmer als bei uns.

ryder hook
27.03.2009, 22:32
Hi Saubär

ja, es ist wie bei Dir.Mittlerweile merke ich sogar eine verhaltene Wut über die Untätigkeit unserer Politiker.Es gärt gewaltig im Volk.Auch dank Foren wie unseres und vieler anderer.Ich kenne sogar bisher eingefleischte Linke die sich sehr sehr schwer tun mit dem Stillhalten zum Thema Islam.Ist ja auch kein Wunder angesichts der Unvereinbarkeit.

Saubär
27.03.2009, 23:07
Hi Saubär

ja, es ist wie bei Dir.Mittlerweile merke ich sogar eine verhaltene Wut über die Untätigkeit unserer Politiker.Es gärt gewaltig im Volk.Auch dank Foren wie unseres und vieler anderer.Ich kenne sogar bisher eingefleischte Linke die sich sehr sehr schwer tun mit dem Stillhalten zum Thema Islam.Ist ja auch kein Wunder angesichts der Unvereinbarkeit.

Frag mich mal, ich mach ja meine Freund- und Bekanntschaften nicht an politischen Richtungen der Leute fest aber auch bei den Linken oder gar Grünsympatisanten gehts schon los, vor allem wenn deren Kinder über Stress in der Schule mit Jungmuselmanen berichten. Traurig, dass es die Kleinen ausbaden müssen, was die Grossen versaut haben.
Aber gerade da bekommen die Eltern nen Spruch von mir und die Frage, wer daran denn Schuld sei.
"Die Politik" ist meistens die Antwort worauf ich dann nur frage: "und wer hat die Versager gewählt?"
Dann ist überlegen angesagt...wenn ich dann weiterfrag, warum ausgerechnet die Mohammedanerabkömmlinge querschiessen kommt erstmal Schulterzucken..bis ich den Leuten den Tip geb, dass das Netz auch noch für andere Dinge als Ebay gut ist.
Am besten gefällt mir immer der Kommentar, nachdem sich die Leute etwas über den Islam schlau gemacht haben: "Das hätt ich nie gedacht, warum erfährt man das nicht aus Zeitung und Fernsehen"

"Rechts"wählen wollen die Meisten noch nicht, die allgemeine Meinung ist noch zusehr nach "Rechts=NPD=Nazi" ausgerichtet aber mit der Zeit ändert sich das schon, zumal die Meisten dann noch grosse Augen bekommen, dass gerade ich als langhaariger Hausbesetzer:D REP-Wähler bin:D.