Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Iran: Geheimdienst nimmt Pastor fest Todesurteil für Pastor
RSS - EuropeNews
25.02.2010, 19:50
Der iranische Geheimdienst hat einen evangelischer Pastor festgenommen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits http://die-gruene-pest.com/files/bullet.gif (http://europenews.dk/de/node/30202)
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RSS - EuropeNews
08.03.2010, 13:00
ISFAHAN/ROM -Verhaftet, weil er praktizierender Christ ist und Pastor: Hamid Shafiee und seine Frau Reyhaneh Aghajari sind am 28. Februar in der Islamischen Republik Iran http://die-gruene-pest.com/files/bullet.gif (http://europenews.dk/de/node/30411)
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Verhaftungswelle: Lage der Christen im Iran spitzt sich zu - Christlicher Pastor erwartet die Todesstrafe
ZENIT.org (http://www.zenit.org/article-19998?l=german&utm_campaign=germanweb&utm_medium=article&utm_source=zenit.org/g-19998) 8 März 2010
ISFAHAN/ROM -Verhaftet, weil er praktizierender Christ ist und Pastor: Hamid Shafiee und seine Frau Reyhaneh Aghajari sind am 28. Februar in der Islamischen Republik Iran von Geheimdienstmitarbeitern festgenommen worden.
FCNN (farsi christian news network) berichtete, dass die Behörden Informationen darüber, warum und wo das Ehepaar gefangen gehalten wird, verweigern. Pastor Shafiee und seine Frau sind vor etwa 15 Jahren vom Islam zum Christentum übergetreten und bereits mehrfach von den Behörden schikaniert worden.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte bestätigte auf Anfrage von ZENIT, das nach dem in der Islamischen Republik Iran geltenden Recht Männer, die vom Islam abfallen, hingerichtet werden. Frauen droht zwar im Iran dafür nicht die Todesstrafe, sie können aber zu lebenslanger Haft verurteilt und täglich zu den fünf islamischen Gebetszeiten ausgepeitscht werden.
Pastor Shafiee leitete eine örtliche Hausgemeinde ehemaliger Muslime. Bei der Durchsuchung seines Hauses beschlagnahmten die Geheimdienstbeamten Bücher, Mobiltelefone, CDs, mehrere Bibeln in Farsi aber auch anderes persönliches Eigentum des Ehepaares, wie gerahmte Wandbilder. Die Ehefrau des Pastors wurde bei der Verhaftung von den Beamten misshandelt und verprügel (...)
Toranaga
08.03.2010, 13:20
Ich sehe es pragmatisch, aber ich sage jetzt lieber nicht, was ich mir denke....
El Tiburon
08.03.2010, 13:42
Bin da eher für die "Vlad Dracul-Methode" :schlecht:
Ich habe die Aussagen in diesem Strang mal etwas entschärft....:nicken
Toranaga
08.03.2010, 18:56
Ich sehe es pragmatisch, aber ich sage jetzt lieber nicht, was ich mir denke....
:gröhl::gröhl::gröhl:
:teufel: Da haben mich meine Kollegas zensiert. :teufel:
El Tiburon
08.03.2010, 20:37
Ich habe die Aussagen in diesem Strang mal etwas entschärft....:nicken
Danke Biker, war wohl zu böööööööööhsePfeifen-01:teufel:
Lehrer L
17.08.2011, 11:59
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16.08.2011 10:36 Uhr
Iran / IGFM: Iranische Botschaft nimmt 4090 Appellunterschriften entgegen
IGFM: Jetzt müssen Taten folgen
IGFM-Abordnung mit 4090 Appellunterschriften für die Freilassung des zum Tode verurteilten iranischen Pastors Youcef Nadarkhani vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin
Die IGFM dehnt die Appell-Aktion auf ganz Deutschland aus
Frankfurt am Main/ Berlin (16. August 2011) - Am Freitag, dem 12. August 2011, übergaben Aktivisten der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in der iranischen Botschaft in Berlin 4090 Appellunterschriften. Die Unterzeichner fordern die Freilassung des in der Todeszelle sitzenden evangelischen Pastors Youcef Nadarkhani. Nadarkhani war am 22. September 2010 wegen "Verbreitung nichtislamischer Lehre" und "Abfalls vom islamischen Glauben" zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Am 22. Juli 2011 wurde das Urteil im Berufungsverfahren bestätigt.
Während das iranische Konsulat in Frankfurt am 28. Juli 2011 die Annahme der Unterschriften sowie ein Gespräch über das Todesurteil gegen den Pastor kategorisch ablehnte, nahm die Botschaft in Berlin die 4090 Appellunterschriften entgegen und zeigte sich gesprächsbereit. Inwieweit sich die Unterschriften jedoch direkt und positiv auf die Situation von Pastor Youcef Nadarkhani auswirken werden, hängt nicht von der Botschaft ab.
Appell-Aktion wird ausgedehnt
Das Ziel der IGFM, der Botschaft Irans die Besorgnis der Öffentlichkeit an diesem Fall zu verdeutlichen, konnte jedoch erreicht werden. "Sollte sich hieraus keine positive Entwicklung für Nadarkhani ergeben, kommen wir wieder!", so die IGFM. Genug öffentliche Unterstützung hierfür ist sicherlich da: Die IGFM sammelte zwischenzeitlich weitere 1722 Signaturen und dehnt die Aktion auf ganz Deutschland aus.
Pastor Nadarkhani - Repression gegen die iranische Untergrundgemeinde
Pastor Youcef Nadarkhani (geboren 1977) wurde im Dezember 2006 zum ersten Mal verhaftet. Die IGFM betont, dass er mit seinem Übertritt zum Christentum und seiner Pastorentätigkeit lediglich sein Recht auf Religionsfreiheit in Anspruch genommen hat. Dieses Recht hat auch der Iran völkervertragsrechtlich bindend anerkannt. Am 12. Oktober 2009 wurde Nadarkhani erneut verhaftet. Seitdem ist der Pastor in einer Haftanstalt des Geheimdienstes in der Stadt Lakan inhaftiert.
Am 22. September 2010 verurteilte ihn die 1. Kammer des zuständigen Revolutionsgerichts, basierend auf früheren Anschuldigungen, wegen "Abfalls vom islamischen Glauben" und "Verbreitung nichtislamischer Lehren", zum Tode. Derzeit sitzt er in der Abteilung für politische Gefangene ein und darf weder Besuch von der Familie noch von seinem Anwalt, der Berufung einlegte, empfangen. Im Juli 2011 bestätigte die 3. Kammer des Obersten Gerichtshofs von Qom das Urteil. Die Behörden gaben ihm eine weitere Möglichkeit, seinen Glauben zu widerrufen, ansonsten werde er exekutiert. Nadarkhani wäre seit Jahren der erste Konvertit, bei dem die iranische Justiz den "Abfall vom Islam" völlig offen zur Begründung des Todesurteils nennt. Die IGFM sieht darin einen Versuch der Behörden, die iranische Untergrundgemeinde noch stärker unter Druck zu setzen.
(http://www.igfm.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FIran-IGFM-110812-Nadarkhani-Berlin-2.jpg&width=500m&height=500&bodyTag=%3Cbody%20bgColor%3D%22%23ffffff%22%3E&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascript%3Aclose%28%29%3B% 22%3E%20%7C%20%3C%2Fa%3E&md5=7cfee12effe59f65c3427f3fa97379f8)http://www.igfm.de/Detailansicht.384+M52cfac5b2a7.0.html Wieder die hässliche Fratze der Religion des Friedens. Islamofaschismus pur!
„Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“ (Max Liebermann, 1933).
Hat unser persischer Welpe (wo ist der eigentlich geblieben?) nicht erzählt, wie supertoll und frei die Christen im Iran ihre Religion leben dürfen?
PREUSSEN
17.08.2011, 12:43
Hat unser persischer Welpe (wo ist der eigentlich geblieben?) nicht erzählt, wie supertoll und frei die Christen im Iran ihre Religion leben dürfen?
Stimmt, von dem Schattenparker hat man schon lange nichts mehr gehört. :2faces:
Das mit der Religionsfreiheit ist eh' Taqqiya. :(
Maranatha
08.09.2011, 07:56
Todesurteil für Pastor: Petition und Demonstration
(07. September 2011/fa.) – Youcef Nadarkhani, Pastor einer iranischen Hausgemeinde, droht die Hinrichtung wegen des Abfalls vom Islam und der Konvertierung zum christlichen Glauben. Eine Petition, die online unterzeichnet werden kann, wendet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Am Freitag, 16. September, findet in Hamburg eine Demonstration für den Inhaftierten statt.
Seit September 2009 ist Youcef Nadarkhani in Haft. Am 22. September 2010 war der 36jährige wegen Konvertierung vom Islam zum Christentum zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Jetzt hat ein Berufungsgericht das Urteil bestätigt. Damit befindet sich der iranische Christ in unmittelbarer Lebensgefahr.
Pastor Nadarkhani ist verheiratet und zwei Söhne, die sechs und acht Jahre alt sind. Auch die Frau von Youcef Nadarkhani, Fatemeh Pasandideh, war wegen ihres Glaubens inhaftiert worden. Sie ist inzwischen wieder auf freiem Fuss.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) übergab am 12. August der iranischen Botschaft in Berlin eine Erklärung mit 4090 Unterschriften, in der die Freilassung von Youcef Nadarkhani gefordert wird. Zuvor hatte sich das iranische Konsulat in Frankfurt geweigert, die Erklärung mit den Unterschriften entgegen zu nehmen.
Ein Bündnis verschiedener Organisationen ruft für Freitag, 16. September, zu einer Demonstration für Youcef Nadarkhani in Hamburg auf. Dazu zählen unter anderem die "Internationale Gesellschaft für Menschenrechte" (IFGM) und die Evangelische Allianz Hamburg.
Die Demonstration beginnt um 15.45 Uhr auf der Meenkwiese, im Park nahe U-Bahnhof Lattenkamp, Linie U1. Von dort wird der Demonstrationszug zum iranischen Konsulat in der Bebelstrasse führen.
"Wenn das Urteil nicht durch politischen Druck revidiert wird, kann jeder der Nächste sein und dabei dürfen wir nicht zusehen", heisst es in einem Aufruf der IFGM zu der Demonstration. Die Veranstalter der Demonstrationen bitten darum, die Information über die Kundgebung in Kirchengemeinden und Freundeskreisen bekannt zu machen.
http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2011_09_07_Petition_Christ_Iran.php
Pastor Nadarkhani zu „echtem Muslim“ erklärt (http://koptisch.wordpress.com/2011/09/28/pastor-nadarkhani-zu-%e2%80%9eechtem-muslim%e2%80%9c-erklart/) 28. September 2011
Einsortiert unter: Christenverfolgung (http://koptisch.wordpress.com/category/kirche/christenverfolgung/),Islamische Schandtaten (http://koptisch.wordpress.com/category/islamische-schandtaten/) — Knecht Christi @ 11:55
http://koptisch.files.wordpress.com/2011/09/0-egypt_copts.jpg?w=480&h=323 (http://koptisch.files.wordpress.com/2011/09/0-egypt_copts.jpg)Hinrichtung schon Donnerstag möglich
Alle Bürger sind aufgerufen, die iranische Botschaft in Berlin zu kontaktieren
Frankfurt am Main (28. September 2011): Das Todesurteil gegen Pastor Youcef Nadarkhani bleibt bestehen, so die Entscheidung der 11. Kammer des zuständigen Gerichts in Gilan im Wiederaufnahmeverfahren. Untersucht wurde die Frage, ob Nadarkhani vor seiner Konvertierung „Muslim“ gewesen sei; dies wurde nun vom Gericht bestätigt. Die einzige Möglichkeit sein Leben zu retten, sei nun seine Lossagung vom christlichen Glauben, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Am 22. September 2010 wurde Nadarkhani wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall vom islamischen Glauben“ zum Tode durch den Strang verurteilt. (weiterlesen…) (http://koptisch.wordpress.com/2011/09/28/pastor-nadarkhani-zu-%e2%80%9eechtem-muslim%e2%80%9c-erklart/#more-24169)
Hinterlasse einen Kommentar (http://koptisch.wordpress.com/2011/09/28/pastor-nadarkhani-zu-%e2%80%9eechtem-muslim%e2%80%9c-erklart/#respond)
Cherusker
28.09.2011, 13:54
Solche Fälle zeigen, wie kompatibel der Islam zu unserer Gesellschaftsordnung ist.
Der Moslem lebt in absoluter Gedankenunfreiheit.
Er klebt am Wort, dessen Bedeutung ihm aber erst durch Fatwas beigebracht werden muß, deren Willkürlichkeit völlig kontroverse Aussagen rechtfertigen.
Bei Allah ist eben alles möglich. So wird Unrecht zu Recht und Willkür zur Logik.
Mit dem, was den Westen spätestens seit der Französischen Revolution prägt, hat das nichts zu tun.
Man stelle sich vor, ein Moslem sage zu einem Imam: "Geben Sie uns Gedankenfreiheit!"
Unmöglich!
Deshalb sind auch Erwartungen, wie sie an die "Revolution" in Libyen zum Teil geknüpft werden, weit außerhalb jeder Realität.
Solange die Ideologie des Islam herrscht, ist jeder Gedanke an Demokratie eine Illusion.
Schlafen die westlichen Regierungen bei sowas?! :denken:
RSS PI-News
28.09.2011, 22:40
Während in Deutschland Überlegungen kursieren, Islamkritiker durch den Geheimdienst überwachen zu lassen, werden in den diktatorischen Staaten der „Religion des Friedens“ weiter regelmäßig Grausamkeiten verübt. So wartet aktuell der iranische Pastor Youcef Nadarkhani (Foto) wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall vom islamischen Glauben“ auf seine Hinrichtung. Da der 35-jährige Leiter einer 400 Mitglieder zählenden Untergrundgemeinde [...]
Weiterlesen... (http://www.pi-news.net/2011/09/scharia-iranischer-pastor-vor-hinrichtung/)
Freiheit für Pastor Youcef Nadarkhani
Wegen der "Verbreitung nichtislamischer Lehre" und wegen "Abfall vom islamischen Glauben" wurde der evangelische Pastor Youcef Nadarkhani am 22.September 2010 von der ersten Kammer des Revolutionsgerichts zum Tode durch den Strang verurteilt. Mitglieder der IGFM übergaben am 12. August 2011 in der iranischen Botschaft in Berlin 4.090 Unterschriften.
Angesichts der Bestätigung des Urteils am 22. Juli 2011 durch ein Berufungsgericht bitten wir alle Leser, den Deutschen Bundestag aufzufordern, sich in einem gemeinsamen Appell für die Freiheit Nadarkhani's einzusetzen sowie diesen Appell zu verbreiten:
Freiheit für Pastor Youcef Nadarkhani
Mehr dazu: http://www.igfm.de/Iran-Todesstrafe-fuer-Pastor-Youcef-Nadarkhani.2942.0.html (http://www.igfm.de/Iran-Todesstrafe-fuer-Pastor-Youcef-Nadarkhani.2942.0.html)
Bitte zurückschicken bzw. unten unterzeichnet weiterleiten an info@igfm.de (info@igfm.de):
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9
60388 Frankfurt
Fax: 069-420 108-33
eMail: info@igfm.de (info@igfm.de)
An die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
Platz der Republik
10557 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten Sie um Ihren Einsatz für Youcef Nadarkhani, der am 22. September 2010 wegen Apostasie und Evangelisation nun Tode durch den Strang verurteilt wurde. Das Urteil wurde am 22. Juli 201 1 bestätigt. Pastor Nadarkhani befindet sich in Lebensgefahr.
Pastor Nadarkhani, geboren 1977, wurde erstmals im Dezember 2006 wegen Apostasie und Verbreitung nichtislamischer Lehren, verhaftet. Zwei Wochen später wurde er ohne Verurteilung freigelassen. Im Jahre 2009 verabschiedete das iranische Parlament ein Gesetz, das eine stärkere Förderung und Entwicklung des muslimischen Glaubens im Schuluntenicht vorsieht. Dieses Gesetz gtlt für alle Schulkinder, auch die christlicher Eltern. Da Nadarkhanis Söhne in den örtlichen Schulen ebenfalls von diesem Unterricht ,,betroffen6' waren, machte Nadarkhani von seinem Recht auf Religionsfreiheit Gebrauch und protestierte gegen diesen Beschluss. Eine Vorladung der Geheimpolizei vor das Revolutionsgericht in Rasht am 12. Oktober 2009 endete mit seiner Verhaftung. Seitdem sitzt er im Gefängnis der Geheimpolizei in Lakan, das 11 km südlich seiner Heimatstadt Rasht liegt.
Den ersten Monat im Gefangais sowie einige Monate vor und nach seinem "Prozess" musste Nadarkhani in Einzelhaft verbringen. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen versuchte man ihn wieder zum "richtigen" Glauben zurückzubringen.
Unter anderem versuchte man ihn zur Einnahme von Pillen zu zwingen sowie ihn als verrückt abzustempeln, um ihn somit als krank und nicht zurechnungsfähig erklären zu können. Im Zuge einer Verurteilungs- und Einschüchterungswelle wurde auch Nadarkhani's prominenter Anwalt Moharnmad Ali Dadkhah Anfang Juli 2011 zu Peitschenhieben, 9 Jahren Haft und 10-jährigem Berufsverbot als Dozent und Anwalt sowie zu einer Geldstrafe verurteilt.
Anfangs durfte Youcef Nadarkhani regelmäßig Besuch von seinem Anwalt, von seiner Familie und seinen Freunden empfangen. Besuche seines Anwalts wurden später nur noch begrenzt gestattet. Um weiter Druck auf Nadarkhani zu erzeugen, wurde am 18. Juni 2010 seine Frau Fatemah Pasandideh inhaftiert. Man brachte sie ebenfalls ins Gefängnis nach Lakan. Die zwei Kinder des Ehepaares blieben bei Verwandten. Die iranischen Behörden drohten, den Eltern das Erziehungsrecht zu entziehen und ihre Kinder einer muslimischen Familie zuzuführen. Da jedoch jeder Druck seine Wirkung verfehlte, wurde seine Frau Pasandideh ohne rechtlichen Beistand vor Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt.
Nach der Verurteilung nahm sie sich einen Anwalt. Im Berufungsverfahren wurde sie am 11. Oktober 2010 nach viermonatiger Haft aus dem Gefängnis entlassen.
Am 21. und 22. September 2010 fand das Gerichtsverfahren gegen Youcef Nadarkhani statt. Am 22. September verkündete das Gericht Hinrichtung durch den Strang. Einen schriftlichen Bescheid erhielt er zunächst nicht. Er wurde innerhalb des Gefängnisses in die Sektion fur politische Gefangene verlegt und durfte weder Besuch von seiner Familie noch von seinem Anwalt erhalten. Am 13. November 2010 erhielt er schließlich das schriftliche Urteil. Das iranische Recht räumte eine 20-tägige Einspruchsfrist ein, in welcher Nadarkhani's Anwalt beim höchsten Revisionsgericht des Irans Berufung einlegte. Jedoch blieb dies ohne Erfolg. Am 28. Juni 2011 bestätigte die dritte Kammer des Obersten Gerichtshofs in Qom die Todesstrafe. Sollte die Todesstrafe ausgeführt werden, wäre Pastor Youcef Nadarkhani seit Jahren der erste Konvertit, welcher offiziell aufgrund seines christlichen Glaubens hingerichtet wurde.
Bitte helfen Sie Pastor Youcef Nadarkhani!
Ihr Name:
Adresse:
Barbarian
14.10.2011, 14:36
TEHERAN. Der Iran hat die Hinrichtung des wegen seines christlichen Glaubens verurteilten Pastors Youcef Nadarkhani abgesagt. Das bestätigte der Vorstandssprecher der Internationen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Martin Lessenthin am Mittwoch auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.
Dem 35jährigen ehemaligen Muslim – Leiter einer 400 Mitglieder zählenden christlichen Untergrundgemeinde – droht der Tod durch den Strang als Strafe für die „Verbreitung nichtislamischer Lehren“ und den „Abfall vom islamischen Glauben“. Gegen das Urteil des Obersten Gerichtshofs und die bevorstehende Hinrichtung erhob sich eine Welle internationaler Proteste.
So setzten sich unter anderem der Europäischen Rat, die Bundesregierung, der britischen Außenminister William Hague, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und das geistlichen Oberhaupt der Anglikaner, Erzbischof Rowan Williams für den Pastor ein. Die IGFM hatte binnen kurzer Zeit 11.000 Unterschriften für Nadarkhanis Freilassung gesammelt. (http://www.igfm.de/fileadmin/igfm.de/pdf/Appelle/U-Listen/U-Liste-Iran-Nadarkhani.pdf)
Vatikan auf diplomatischen Kanälen aktiv
Jetzt soll sein Fall nach Informationen der Iranischen Studentischen Nachrichtenagentur ISNA vor einem untergeordneten Gericht neu aufgerollt werden. Es seien Bedenken im Blick auf die ursprünglichen Ermittlungen aufgetaucht, berichtet der US-Nachrichtensender Fox News. Lessenthin bestätigte, daß der höchste religiöse Führer und Rechtsgelehrte Irans, Ayatollah Khamenei, im Fall Nadarkhani angerufen werden soll. Damit sei das Todesurteil zwar nicht aufgehoben, aber zumindest die Vollstreckung des Urteils verschoben.
Der Sprecher des Vatikans, Federico Lombardi, teilte der amerikanischen Zeitung National Catholic Register mit, daß der Vatikan über diplomatische Kanäle mit den iranischen Behörden in Kontakt stehe. Die weltweite Evangelische Allianz, die 600 Millionen Evangelikale repräsentiert, rief zum Gebet auf und setzt sich ebenfalls für Nadarkhanis Freilassung ein. Er war als 19jähriger Muslim zum Christentum übergetreten. 2010 wurde er dann zum Tode verurteilt.
250.000 christliche Konvertiten im Iran
Ende Juni 2011 bestätigte der Oberste Gerichtshof das Urteil in letzter Instanz. Im Iran gilt das Religionsgesetz Scharia, das den „Abfall vom Islam“ mit dem Tode bedroht. Im Wiederaufnahmeverfahren stellte ein Gericht in Gilan offiziell fest, daß Nadarkhani vor seinem Glaubenswechsel Muslim gewesen sei. Sein Leben retten könne er nur, wenn er sich vom christlichen Glauben lossage. Gholomali Rezvani, stellvertretender Gouverneur der Provinz Gilan, brachte zudem neue Vorwürfe gegen den Pastor vor. Er sei „Zionist“, „Vergewaltiger“ und Erpresser“.
Von den 74,2 Millionen Einwohnern Irans sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen. (idea/ho)
Quelle: Junge Freiheit (http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M568e18069a6.0.html?PHPSESSID=79e70c660b9 a58e666c75b83c4dd7f60)
Iran: Der Fall Youcef Nadarkhani (http://parseundparse.wordpress.com/2011/11/06/iran-der-fall-youcef-nadarkhani/)
Veröffentlicht am November 6, 2011 von Ardašir Pârse (http://parseundparse.wordpress.com/2011/11/06/iran-der-fall-youcef-nadarkhani/) [/URL]
[URL="http://parseundparse.files.wordpress.com/2011/11/christen-im-iran.jpg"]http://parseundparse.files.wordpress.com/2011/11/christen-im-iran.jpg?w=536&h=400 (http://parseundparse.wordpress.com/2011/11/06/iran-der-fall-youcef-nadarkhani/#respond)
„Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.
Qur’an Sure 4 An-Nisa, 89
http://parseundparse.files.wordpress.com/2011/11/youcef6401.jpg?w=300&h=168 (http://parseundparse.files.wordpress.com/2011/11/youcef6401.jpg)Regierungsbeamte in Iran setzen den inhaftierten christlichen Pastor und Apostaten Youcef Nadarkhani unter Druck, damit er wieder zum Islam konvertiert und dem christlichen Glauben abschwört. Inzwischen wartet er auf die Entscheidung des obersten Führers Irans, Ayatollah Ali Khamenei, der entscheiden soll, ob das Todesurteil vollstreckt werden soll. Iranische Beamte des Geheimdienstes besuchten vor Kurzem den 34-jährigen Pastor im Gefängnis in der Nordiranischen Stadt Rasht und............................ Weiterlesen → (http://parseundparse.wordpress.com/2011/11/06/iran-der-fall-youcef-nadarkhani/#more-978)
Cherusker
06.11.2011, 19:47
„Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.
Qur’an Sure 4 An-Nisa, 89
Islam heißt Frieden!
Und wer sich unsinnigerweise auf einen Disput mit einem Anhänger der koranischen Ideologie einläßt, erhält bei Zitaten wie dem oben wiedergegebenen als Entgegnung, daß man so etwas nur im Kontext verstehen dürfe und es außerdem ganz anders gemeint sei.
Bedauerlich ist dabei nur, daß auch Selbstmordattentäter diese Texte als Rechtfertigung ihrer Explosionsorgien nehmen - was eigentlich nicht so tragisch wäre, wenn sich die Folgen nur auf sie bezögen.
RSS PI-News
27.11.2011, 15:50
Am 22. September 2010 verurteilte ein iranisches Gericht Pastor Youcef Nadarkhani wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall vom islamischen Glauben“ zum Tod durch den Strang (PI berichtete). Zu diesem Anlass veranstaltete die internationale Gesellschaft für Menschenrechte, IGFM, mit Unterstützung der Evangelischen Allianz in Deutschland, EAD, gestern in Hamburg eine Mahnwache mit anschließender Lichterkette. (Von Alster, [...]
Weiterlesen... (http://www.pi-news.net/2011/11/hamburg-lichterkette-fur-pastor-nadarkhani/)
Bezeichnend, dass Grüne und LInke sich NICHT beteiligt haben, oder? :rolleyes: Wo die sich doch sonst so sehr für verfolgte Minderheiten einsetzen..
anonym04-2013
27.11.2011, 16:43
In Anbetracht der Tatsache wieviel Gewalt und Mord von vornehmlich dem Arschheber-Kulturkreis entstammenden Personen hierzulande und auch weltweit ausgeht und wie damit medial unkritisch, verlogen und relativierend umgegangen wird, SCHÄME ich mich für meine Teilnahme an der Lichterkette in Hamburg Ende 1992. Gerade dass die dreckigen Linken und Grünen sich der aktuellen Lichterkette verweigerten bestärken mich in meiner Haltung.
Kritik nicht erwünscht ?
Na, das überrascht mich jetzt aber total. - Ironie aus-
Aber ich finde es schön, dass endlich mal überhaupt etwas FÜR einen christl. Priester getan wird, wenn auch nur halbherzig.
Und das die Medien nicht darüber berichten ? Nun, die sind zur Zeit einfach absolut überlastet, schließlich mutiert gerade fast jeder Journalist zum Nazi-Jäger, und die haben bekanntlich viel zu tun.
Warum soll man denn dann über so etwas unspektakuläres berichten ?
Ich schließe den Priester in mein Gebet ein, hoffe, dass er überlebt.
Und ich werde im Büro jeden Tag eine Kerze brennen lassen, für ihn, für alle, die wegen der "falschen" Religion unterdrückt, misshandelt und getötet werden.
Und ich bitte euch alle, die ihr die Möglichkeit habt, brennt eine Kerze an eurem Arbeitsplatz, für ihn und alle anderen, verbreitet mit einem lebendigem Licht Hoffnung, und erklärt jedem, der nach dem Sinn der Kerze fragt, warum sie brennt.
Darum auch am Arbeitsplatz, denn dort sehen sie auch andere.
Und ansonsten brennt ein Licht zu Hause.
Lichterkette ? Ja, im Netz, im Fenster, am Arbeitsplatz.
Setzt ein Bild einer brennenden Kerze auf eure homepage, in euren facebook oder twitter profil, schreibt dazu, für wen es brennt.
Nennt mich Träumer, aber vielleicht ist der Einsatz für diesen Menschen etwas, was andere motiviert, mitzumachen, in der ganzen Welt.
2153
Hier die ersten virtuellen Lichter
Bruder Yousef Nadarkhani, frohe Weihnachten (http://parseundparse.wordpress.com/2011/12/22/bruder-yousef-nadarkhani-frohe-weihnachte/)
Veröffentlicht am Dezember 22, 2011 (http://parseundparse.wordpress.com/2011/12/22/bruder-yousef-nadarkhani-frohe-weihnachte/) by Fartâb Pârse (http://parseundparse.wordpress.com/author/fartaab/)
[/URL]
[URL="http://parseundparse.files.wordpress.com/2011/12/yousef-nadarkhani.jpg"]http://parseundparse.files.wordpress.com/2011/12/yousef-nadarkhani.jpg?w=584&h=495 (http://parseundparse.wordpress.com/2011/12/22/bruder-yousef-nadarkhani-frohe-weihnachte/#respond) Weiterlesen → (http://parseundparse.wordpress.com/2011/12/22/bruder-yousef-nadarkhani-frohe-weihnachte/#more-2346)
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