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11.11.2009, 16:31
Wegen Kopftuch: Richter schmeisst islamische Juristin raus
Blick Online (http://www.blick.ch/news/ausland/richter-schmeisst-islamische-juristin-raus-133127) 11 November 2009
MADRID – Anwältin Zoubida Barik Edidi erschien mit Kopftuch im nationalen Gerichtshof Spaniens. Der Richter machte kurzen Prozess mit ihr – und hat jetzt selber eine Klage am Hals. Mit Richter Javier Gómez Bermúdez (47) von Spaniens nationalem Gerichtshof ist nicht gut Kirschen essen – und das gilt nicht nur für Kriminelle, die bei ihm antraben müssen.
Als er Ende Oktober den Gerichtssaal für einen Prozess betrat, erblickte er die Anwältin Zoubida Barik Edidi, die bereits bei ihren Klienten auf der Anklagebank Platz genommen hatte. Die 39-Jährige besitzt den spanischen Pass, wurde jedoch in Marokko geboren. Als gläubige Muslimin trägt sie ein Kopftuch, das ihr Haar bedeckt.
Das passte dem gestrengen Richter gar nicht in den Kram: «Señora, Sie können so nicht hier sein», beschied er ihr und schickte sie hinaus. Begründung: Sie sei nicht ordnungsgemäss gekleidet.
Barik setzte sich zur Wehr: Die Statuten schrieben nur das Tragen einer Robe vor, es sei darin aber keine Rede von einem Kopftuchverbot, erklärte sie. «Das ist mein Saal, hier entscheide ich», putzte Richter Gómez sie daraufhin herunter (...)
Weiterlesen... (http://europenews.dk/de/node/27390)
Blick Online (http://www.blick.ch/news/ausland/richter-schmeisst-islamische-juristin-raus-133127) 11 November 2009
MADRID – Anwältin Zoubida Barik Edidi erschien mit Kopftuch im nationalen Gerichtshof Spaniens. Der Richter machte kurzen Prozess mit ihr – und hat jetzt selber eine Klage am Hals. Mit Richter Javier Gómez Bermúdez (47) von Spaniens nationalem Gerichtshof ist nicht gut Kirschen essen – und das gilt nicht nur für Kriminelle, die bei ihm antraben müssen.
Als er Ende Oktober den Gerichtssaal für einen Prozess betrat, erblickte er die Anwältin Zoubida Barik Edidi, die bereits bei ihren Klienten auf der Anklagebank Platz genommen hatte. Die 39-Jährige besitzt den spanischen Pass, wurde jedoch in Marokko geboren. Als gläubige Muslimin trägt sie ein Kopftuch, das ihr Haar bedeckt.
Das passte dem gestrengen Richter gar nicht in den Kram: «Señora, Sie können so nicht hier sein», beschied er ihr und schickte sie hinaus. Begründung: Sie sei nicht ordnungsgemäss gekleidet.
Barik setzte sich zur Wehr: Die Statuten schrieben nur das Tragen einer Robe vor, es sei darin aber keine Rede von einem Kopftuchverbot, erklärte sie. «Das ist mein Saal, hier entscheide ich», putzte Richter Gómez sie daraufhin herunter (...)
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